Aug 01 2015

„Stets das Beste für die Schule im Blick“- schulisches Engagement mit Kopf-Herz-Hand

Verabschiedung 2015Brigitte Milbich in den Ruhestand verabschiedet- fast 40 Jahre an der Max-Planck-Realschule

Brigitte Milbich trat 1976 ihren Dienst an der Brettener Realschule an und unterrichtete fortan fast vier Jahrzehnte Schüler in den Fächern Mensch und Umwelt und Chemie. Besonders lag ihr hierbei die Erziehung zu gesunder Ernährung am Herzen. So initiierte sie neben verschiedenen Pausenaktionen die Aktion „Gesundes Frühstück“. Aber auch die Gäste der Schule kamen in den Genuss ihrer exzellenten Küche. Brigitte Milbich gestaltete mit ihren Schülern bei unzähligen Veranstaltungen kreative und abwechslungsreiche Buffets- stets das Beste für die Schule und für die Gäste, das war ihr Motto.

Martin Knecht dankte Brigitte Milbich für ihre „systematische Arbeit, ihre stets umfassende Unterrichtsvorbereitung und ihre Korrektheit in administrativen Dingen.“ Neben ihrer Lehrtätigkeit war sie Chefin über die Schulbücher der MPR gewesen und hatte hier ihr großes organisatorisches Talent gezeigt. Knechte betonte außerdem, dass sie mit ihrer klaren Führung Generationen von Schülern zu korrektem Arbeiten, zu Pünktlichkeit und zu Kooperation erzogen habe, was besonders in der heutigen Zeit eine Notwendigkeit sei. Daneben hatte sie sich auch immer wieder besonders für schwierige Schüler eingesetzt.

Neben Brigitte Milbich wurden am letzten Schultag auch Jana Kriesch und Srecko Pleic verabschiedet. Sie wurden nach vier Jahren in Bretten wieder an Realschulen in der Nähe ihrer Heimatorte versetzt.

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Aug 01 2015

Siegerehrung „Problem des Monats“

Problem des Monats 2015Vor den Sommerferien wurden zum ersten Mal die Preisträger des MPR-Mathematikwettbewerbs „Problem des Monats“ (des Landes Baden-Württemberg) gekürt.

Alle vier Wochen steht auf der Schulhomepage der MPR ein neues, kniffliges mathematisches Problem zur Lösung bereit. Innerhalb eines bestimmten Zeitraums können die 5. und 6. Klässler dieses lösen. Die fleißigen Problemlöser konnten jeden Monat Punkte sammeln, neben der Einzelwertung gab es natürlich auch ein Kampf unter den Klassen um den Klassenpreis. Acht Aufgaben galt es im Laufe des Schuljahres zu lösen, und nur wer bis zum Schluss durchgehalten hat, hatte eine Chance auf den Sieg.

Unsere Gewinner im Schuljahr 2014/2015 sind:

  • 1.Preis:   Leandro Bippes (5d)
  • 2.Preis:   Tim Schückler (6c)
  • 3.Preis:   Lukas Goppelsröder (6c)

und die Klasse 6c hat letztlich mit hauchdünnem Vorsprung die Klassenwertung für sich entschieden.

Für die hervorragenden Leistungen bekamen die drei Besten Schüler eine Siegerurkunde und ein kniffliges Brettspiel.

Im nächsten Schuljahr geht der Mathematik-Wettbewerb  „Problem des Monats“ in die zweite Runde. Von Oktober bis Juli heißt es dann wieder für die 5. und 6. Klässler der Max-Planck-Realschule: „knobeln“.

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Jul 31 2015

Schöne Sommerferien!

Sommerferien

Sommerferien an der MPR

Die Schulleitung, das Kollegium, die Schulsozialarbeiterin, die Verwaltung der Max-Planck-Realschule sowie das gesamte Hausmeisterteam wünscht allen Schülern und Eltern sonnige, ruhige und erholsame Sommerferien. Genießen Sie die freien Tage und kommen Sie wieder gesund zurück!

Am 14.09.2015 (Montag) beginnt der Schulbetrieb 2015 / 2016 für die Schülerschaft.

Ihre Max-Planck-Realschule Bretten

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Jul 27 2015

Straßentheater in Karlsruhe

StraßentheaterAm Samstag den 18.Juli hat sich die Theater AG der Max-Planck-Realschule auf den Weg nach Karlsruhe gemacht, um dort auf der Straße ein paar ihrer Stücke aufzuführen. Mit Genehmigung des Ordnungsamts der Stadt Karlsruhe durften sie an drei Spielorten auftreten, am Kronenplatz, am Europaplatz und auf dem Kirchplatz von St. Stephan.

Jede(r) Teilnehmer(in) hatte für diese kleine Reise einen Koffer dabei, mit Requisiten und allem, was man fürs Theater so braucht. An der ersten Station wurden die SchauspielerInnen geschminkt und dann ging es los. Bereits auf dem Weg zum ersten Spielort stellte die Truppe ihr Können unter Beweis. Auf Kommando von Herrn Elcic fielen die SpielerInnen ins „Freezing“ und machten somit die Passanten auf sich aufmerksam.

Die Stücke, die dann aufgeführt wurden, waren von der Gruppe selbst entwickelt und machten ihnen daher sichtlich Spaß. Da gab es z.B. den Bistro-Besitzer, dessen Gäste nicht bezahlen können. Oder fünf Mädchen, die sich beim Casting anzicken und sich über die ungerechte Jury ärgern. Gespielt wurden auch gestresste Menschen in der Stadt, die merken, wie gut ihnen eine Pause tut, und es gab eine Tanzeinlage à la Bollywood.

Das Publikum wurde am Programm beteiligt und die SchülerInnen hatten keine Scheu, auf fremde Personen zuzugehen und sie anzusprechen. Gleich bei der ersten Station traf die Gruppe auf Frau Rösner, einer ehemaligen Lehrerin der MPR, die sich das Programm nicht entgehen ließ.

In der Pause wurden die SpielerInnen mit Snacks und Eis belohnt und so konnte das Programm auch am Nachmittag noch einmal aufgeführt werden. Mit dabei waren: Florian Pollak, Moana Nauschnegg und Svea Kassner aus den sechsten Klassen, Nelly Schmidt, Julia Schneider, Nila Javanshad, Emely Schöffel und Jovana Ilieva aus den siebten Klassen, Raphael Prüfer aus der achten Klasse und die LehrerInnen Goran Elcic und Maria Hauser, sowie Elke Böckle, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin und Mutter zweier ehemaligen Schüler der MPR.

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Jul 27 2015

„Träumt groß. Arbeitet hart.“

Die Preisträger 2015Entlassfeier an der Bretten Realschule

130 Schüler erhalten Mittlere Reife

Am vergangenen Freitag erhielten 130 Schülerinnen und Schüler an der Max-Planck-Realschule das Zeugnis der Mittleren Reife. Martin Knecht, Schulleiter der Brettener Realschule, begrüßte die Schüler, Eltern, Gäste und Lehrer und gratulierte den Schülern zu diesem Meilenstein in ihrer Bildungskarriere. In einem bunten Abend mit viel Musik, Tanz, Film und Spiel wurden die Absolventen gebührend gefeiert.

In seiner Abschlussrede betonte Knecht, wie wichtig es in der heutigen Zeit sei, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und Gesicht zu zeigen. Dass dies viele MPR-Schüler in den letzten Jahren bereits getan hatten, zeigte sich eindrucksvoll, als diese nach und nach im Raum aufstehen durften. So erinnerte Knecht exemplarisch an die vielzähligen Aktionen für „Mitmachen – Ehrensache“, an die Ausstellung zum Thema Christenverfolgung, an den aktiven Einsatz in der SMV und an das zuverlässige Engagement in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der Schule. Gerade diese gut ausgebildeten jungen Menschen hätten die Möglichkeit, ihre Welt zu verändern. Abschließend ermutigte er die Absolventen: “Träumt groß. Arbeitet hart. Denkt selbstständig.“

Auch ehemalige MPR-Schüler waren eingeladen worden, um den Absolventen einige Wünsche und Tipps mit auf den Lebensweg zu geben. Einer von ihnen war Oberbürgermeister Martin Wolff. Der ehemalige MPR-Schüler betonte, dass er noch heute stolz darauf sei, ein Realschüler gewesen zu sein. Er empfahl den Schülern in Kontakt mit den Mitschülern zu bleiben, um so ein Netzwerk aufbauen zu können. Anschließend freute er sich, nun im Rahmen der offiziellen Entlassfeier, dem diesjährigen Gewinner des Melanchthon-Schülerpreises Daniel Bouhlel die Urkunde überreichen zu dürfen. Daniel hatte sich Anfang Juli gegen die Gymnasien durchgesetzt und war nun der immerhin schon vierte Ausgezeichnete in der Geschichte der Brettener Realschule.

Daniel Bouhlel (10e) erhielt an diesem Abend außerdem den Dr. Alfred-Neff-Förderpreis, mit welchem er für seine herausragenden Leistungen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaft ausgezeichnet wurde. Dass Daniel ein wahrer Allrounder ist, zeigte der Erhalt des Kunstpreises, welcher von der Vorsitzenden des Fördervereins Mirjam Raisch übergeben wurde. Zudem wurde er für sein langjähriges Engagement in der SMV ausgezeichnet. Den SMV-Preis erhielten außerdem Jessica Krause, Lea Rupp und André Zickwolf. Einen Sonderpreis für Schulengagement, gestiftet von der Sparkasse Kraichgau, erhielt Bianca Schwarzenbrunner (10d). Julian Hartlieb (10a) wurde mit dem Schulleiterpreis ausgezeichnet. Beim letzten Hochwasser hatte er in einem spontanen Rettungseinsatz zwei Menschen aus einem vom Wasser eingeschlossenen Auto befreit.

Eine Auszeichnung für den besten Prüfungsaufsatz erhielt Madita Winter (10d). Die Geschäftsführerin der Buchhandlung KOLIBRI Ulrike Müller übergab diesen Preis und sprach von der „Traumnote 1,0“.  Den Technikpreis der Firma ROTON PowerSystems (Anton Pleyer) erhielt Lukas Klostermann (10e). Nina Tossenberger (10b) wurde mit dem Gesellschaftswissenschaftlichen Preis der Volksbank Bretten geehrt. Der Sportpreis ging an Florian Fischer (10c) und Chiara Herrmann (10d).

Mit einem Preis werden außerdem die Schüler gewürdigt, die in ihrem Abschlusszeugnis nur die Noten „sehr gut“ und „gut“ haben. In diesem Jahr waren dies: Daniel Bouhlel, Magdalena Bräuning, Sarah Klein, Chiara Klitsch, Sabrina Köpp, Julia Laubscher, Aleyna Oster, Alisa Oster, Vivienne Schumann, Nicole Vogel, Isabelle Weber, Hanna Wiedemann und Madita Winter. Ein Lob für ein gutes Zeugnis erhielten außerdem Lara Kampa, Selina Kratzmeier, Jessica Krause, Rebecca Shaw, Saskia Helfrich und Viktoria Schänzlin.

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Jul 25 2015

Alles zum „Brettener doggy“ auf Englisch

Bretten - Guide Book 2015Achtklässler der Max-Planck-Realschule haben einen englischsprachigen Stadtführer zusammengestellt

Bretten (mk). Ein Projekt von nachhaltiger Wirkung und einen echten Mehrwert für die Stadt Bretten haben 29 Achtklässlerinnen und Achtklässler der Max-Planck-Realschule über das sich dem Ende zu neigende Schuljahr geschaffen. „Als ehemaliger Lehrer freue ich mich natürlich ganz besonders, dass ihr einen englischsprachigen Stadtführer entworfen habt, der bestimmt reißenden Absatz finden wird“, lobte Neubürgermeister Michael Nöltner die 8e und ihre Englischlehrerin Anna Fruh. Vor dem Marktplatzbrunnen hatte man sich versammelt, um das Gemeinschaftswerk zu präsentieren.

„Zum Schuljahresanfang hatten wir uns zusammengesetzt und Ideen für ein Projekt gesammelt“, erzählte Maren. „Wir wollten etwas über Bretten machen.“ Ein Video vielleicht oder ein QR-Code-Quiz oder die Gestaltung einer Homepage. Fest stand, dass die Klasse sich dabei der englischen Sprache bedienen sollte, um sie so zu festigen. Man stimmte ab. Heraus kam die Idee mit dem „Guide“. „So etwas gibt es bisher noch nicht“, zeigte sich Caroline Traut von der Tourist-Information der Stadt Bretten begeistert. Zusammen mit Daniel Kerres hatte sie das Werk der Achtklässler professionell nachbearbeitet und in das gestalterische Layout der Stadt Bretten eingepasst.

„Ihr könnt zurecht stolz auf euch sein“, lobte auch Schulrektor Martin Knecht die besondere Leistung und das außergewöhnliche Durchhaltevermögen der 8e. Mit „viel Akribie“, einem „Blick für das Wichtige“ und „großem Verständnis“ sei der Stadtführer ausgearbeitet worden. Und das Ganze unter Betreuung einer Referendarin, was Knecht „beachtlich“ fand und Anna Fruh in sein Lob mit einbezog. Die Englischlehrerin berichtete, wie die Klasse „sehr intensiv“ an ihrem Projekt gearbeitet habe. „Um ein Gespür zu bekommen, wie so ein Stadtführer aussehen soll, haben wir viele Prospekte gewälzt und eigene Vorstellungen entwickelt.“ Auch eine Bretten-Führung mit Hans-Joachim Reiber hatte auf dem Programm gestanden. Fotos wurden geschossen. Und im Januar hatte dann jeder sein Thema an Ort und Stelle präsentiert – natürlich in englischer Sprache. „Ich wünsche euch, dass ihr viele Begegnungen mit ausländischen Touristen haben werdet mit eurem Bretten-Guide in der Hand“, sagte Anna Fruh und dankte ihrer Klasse für deren große Motivation und Leistungsbereitschaft.

„Bretten – A Guide Book“ ist über die Tourist-Info der Stadt Bretten zu beziehen. In der 24-seitigen Broschüre gibt es unter anderem Informationen zum „Whistler’s Tower“, zur „Old town hall“ oder zur „Legend of the Bretten doggy“.

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Jul 24 2015

Ausweisung und Abschiebung als Unterrichtsthema

Informationen aus erster Hand- Asyl MPR BrettenMitarbeiter des Ausländeramtes Karlsruhe zu Gast an der Max-Planck-Realschule

Bretten (BNN). Informationen aus erster Hand zur Abschiebe- und Ausweisungspraxis im Landkreis Karlsruhe erhielten die 7b und 7c der Max-Planck-Realschule in Bretten in der vergangenen Woche durch den Besuch von Julia Giufridda und Tobias Kälber von der Ausländerbehörde Karlsruhe.

Das ganze Schuljahr über hatten sich die beiden Klassen im Rahmen ihres „TOP SE-Projekts“ mit dem Thema Flucht und Asyl beschäftigt. So ist in Baden-Württemberg im Bildungsplan der Realschule festgeschrieben, dass Klassen in jedem Schuljahr ein „Themenorientiertes Projekt (TOP)“ mit einem anderen Schwerpunkt durchführen. Typisch Realschule eben, nämlich die Verzahnung von Theorie und praktischem Handeln. Im siebten Schuljahr steht das Thema „Soziales Engagement(SE)“ auf dem Projekt-Stundenplan. Das Thema für das Sozialprojekt war Anfang des Schuljahres angesichts der aktuellen Situation schnell gefunden. Neben der theoretischen Auseinandersetzung im Unterricht hatten die Klassen bereits die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton für die Kinder in der GU Bretten“ initiiert.

Nun erfuhren die Schüler aus erster Hand, wie ein Asylverfahren abläuft und Ausweisung und Abschiebung gehandhabt werden. Julia Giufridda erläuterte hierzu zunächst das geltende Asylrecht sowie das Vorgehen bei einem Asylantrag und führte aktuelle Zahlen an. Erstaunt zeigten sich die Schüler über die Zahl der Asylbewerber, die jeden Tag an der Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe eintreffen: 600-1000 Menschen werden dort jeden Tag neu aufgenommen. Auch dass die Asylbewerber teilweise direkt vor der Aufnahmestelle aus LKWs „ausgeladen“ werden, rief weiteres Erstaunen hervor. Unbekannt war für die Schülerinnen und Schüler auch, dass, da oft keine Papiere vorhanden sind, zur Altersbestimmung der Handwurzelknochen geröntgt wird.

Die anschließenden Fragen der Schüler zeigten, dass sie das Thema durchaus betrifft: Wie gehen die Schlepper vor? Was passiert mit kriminellen Asylbewerbern? Wie liest man Pässe und Dokumente, die in einer fremden Sprache geschrieben wurden? Was passiert mit den Kindern der Asylbewerber? Nimmt auch Russland als größtes Land der Erde Asylbewerber auf? Können Asylbewerber die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen? Die Experten wussten auf jede der Fragen eine passende Antwort und veranschaulichten das Thema anhand entsprechender Beispiele.

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