Okt 19 2014

Abschlusskonzert der Bläserklasse 6b der MPR

Bläserklasse 6bOrchesterklang überzeugte

BRETTEN. „Es heißt, von Musik bekäme man schöne Träume, doch nach der ersten Orchesterprobe hatte ich zunächst ganz andere Gedanken…”, berichtet ein Schüler über seine ersten Erfahrungen in der Bläserklasse 6b der Max-Planck-Realschule (MPR). Das Publikum tobte vor Lachen, als Dirigent Wolfgang Wagner einige Statements der Schüler zum Besten gab. Über zwei Schuljahre hat der Vertreter der Stadtkapelle Bretten die Schüler zu einem Orchester zusammengeführt. Beim Abschlusskonzert konnte den stolzen Eltern nun das Ergebnis präsentiert werden. Während vor zwei Jahren selbst das Aufbauen der Notenständer eine Herausforderung war, zeigten die Kinder nun eine erstaunliche Souveränität im Umgang mit ihrem Instrument. Begleitet von ihrem Klassenlehrer Johannes Kurz am Schlagzeug, begann der große Auftritt mit dem fetzigen Bandroom-Boogie. Weitere Orchesterstücke folgten, abgewechselt wurden diese von Ensemblebeiträgen der einzelnen Register.

Von den einstigen Zweifeln war nichts mehr zu spüren, denn der einwandfreie Klang des Orchesters überzeugte das Publikum. Dafür gilt der Dank ebenso den Lehrern der Jugendmusikschule Unterer Kraichgau, die die Schüler wöchentlich auf ihren Instrumenten unterrichtet haben. Nun gehen die musikalischen Wege der Schüler auseinander. Viele haben ihr Talent und die Freude an der Musik entdeckt und musizieren im nächsten Schuljahr im Schulorchester oder der Jugendkapelle, andere sind sich noch unschlüssig. Doch eines steht für alle fest: Die Bläserklassenzeit an der MPR und die daraus entstandene Verbundenheit mit der Musik hat alle geprägt.

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Okt 03 2014

Ehemalige Klasse 10c der MPR spendet für Burkina Faso

Humanitas Spende 2014Da nach der letzten Studienfahrt nach Berlin noch Geld in der Klassenkasse der ehemaligen Klasse 10c war, beschlossen Schüler und Eltern, dass dieses Geld doch noch Anderen gut tun sollte. So durfte die ehemalige Klassenlehrerin Verena Henrich € 175 im Namen der gesamten Klasse an Humanitas e.V. spenden. Dieser regionale Verein setzt sich für verschiedene Hilfsprojekte rund um die Welt ein.

http://www.humanitas-germany.org/

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Sep 27 2014

Gemeinsam wird geforscht und getüftelt

Neff-Azubis erklären Programmierung 2014NEFF und MPR verbindet enge Zusammenarbeit

Bretten (BNN). Die Schüler der Max-Planck-Realschule (MPR) in Bretten starten in ein weiteres Jahr der engen Zusammenarbeit mit Auszubildenden der Firma NEFF. Schüler der Technik-AG werden sich mit Azubis der Brettener Firma treffen, um gemeinsam zu lernen, zu forschen und zu entwickeln. Neuheiten im letzten Schuljahr waren drei pneumatischen Elektropressen. Die Schüler der Technik-AG lernten, wie sie programmiert werden. Die NEFF-Azubis Burak Duman und Christian Dussel kamen hierfür in die Technikräume der MPR.

Die Firma NEFF hatte zuvor der Brettener Realschule ein Modell einer Pneumatikpresse zur Verfügung gestellt. Der Förderverein der Realschule und die Schule selbst haben zwei weitere Modelle finanziert. So können die technisch begabten Schüler auch praktisch lernen. Die Technik-AG der Realschule ist für die besonders Begabten und Interessierten der neunten Klassen gedacht. „Wir wollen Interesse für technische Berufe wecken und Begabungen frühzeitig fördern. Das gelingt besonders gut im Kontakt mit einer echten Firma. Daher sind wir so glücklich über die Zusammenarbeit mit der Firma NEFF“, so Jürgen Schmid, Techniklehrer an der MPR.

Neu im letzten Schuljahr war aber nicht nur das Programmieren. Nach einigen Jahren ohne weibliche Verstärkung nahmen wieder zwei technisch begabte Mädchen an der Technik-AG teil. Bianca Schwarzenbrunner hatte im Februar bereits ihr Praktikum im Rahmen der Berufsorientierung bei NEFF gemacht. „Diese würden Bianca mit ihrem Können und ihrem Verständnis für Technik sicher mit Kusshand als Azubi nehmen“, so Jürgen Schmid. Aus der Technik-AG der Brettener Realschule sind mittlerweile vier ehemalige Schüler in der Ausbildung bei NEFF.

Martin Knecht, Rektor der Brettener Realschule, zeigt sich stolz über die Zusammenarbeit zwischen der Firma NEFF und der MPR. Die Kooperation besteht bereits seit 2003. „In der Technik-AG können unsere Schüler zeigen, was sie im Unterricht gelernt haben. Theoretisches Wissen verbindet sich so mit praktischen Erfahrungen. Außerdem werden durch die Zusammenarbeit mit den Auszubildenden auch soziale und personale Kompetenzen wie Teamfähigkeit geschult.“

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Sep 17 2014

Eine Woche „English only, please“

Summer School 2014Summer School aus Canterbury an der Max-Planck-Realschule Bretten

Bretten (BNN). Ein Besuch bei der Queen und Kate, ein Zusammentreffen mit Aliens, Heidi Klum und Lady Gaga im Interview, Unterricht im Geisterschloss – das alles und vieles mehr und zudem auf Englisch war Thema bei der großen Präsentation zum Abschluss von „English in action“. Eine Woche lang hatten 225 Schüler der Max-Planck-Realschule (MPR) und des Edith-Stein-Gymnasiums (ESG) intensives Sprachtraining mit 17 Englischlehrern aus Canterbury. Diese Kooperation zwischen den beiden Brettener Schulen kam durch Initiative der Englischfachvorsitzenden der MPR, Silke Maier, zustande.

Nicht nur kleine Theaterstücke wurden gezeigt, auch Präsentationen wurden vorgestellt. Da wurde das gebastelte Modell von Big Ben in englischer Sprache erklärt oder eine auf Englisch kreierte Homepage vorgestellt. Die Oberstufe war aufgefordert, am Abschlusstag zu debattieren. Da ging es um Themen wie die Legalisierung von Drogen, die Todesstrafe oder soziale Netzwerke.

Ziel dieser Sprachschulung ist es, das Selbstvertrauen der Schüler in der Fremdsprache zusammen mit Lehrern mit englischer Muttersprache und internationalem Hintergrund zu fördern und zu stärken. „Dadurch wird eine intensive Auseinandersetzung mit der Sprache ganz ohne Auslandsaufenthalt möglich“, sagte Silke Maier. Vorrangig ging es um die Vergrößerung des Wortschatzes und die Verbesserung der Aussprache.
Sechs Stunden pro Tag gab es ein abwechslungsreiches Englischprogramm in der Kleingruppe. Unterschiedliche Methoden und Inhalte sorgten dafür, dass nie Langeweile aufkam und die Schüler immer aktiv dabei waren. Durchgängig galt die strikte Regel „Englisch only“, was am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig war, dann aber zu einer Selbstverständlichkeit wurde.

Rektor Martin Knecht war sichtlich beeindruckt von der Selbstsicherheit, mit der die Schüler in der Fremdsprache agierten. Der Schulleiter bedankte sich bei Lehrerin Silke Maier für ihr großes Engagement in Sachen Organisation und Motivation, über 200 Schüler in den Ferien für die Summer School zu begeistern.
Am Schluss wünschte er den Schülern dann noch viel Glück für das Fußballspiel gegen die Lehrer aus Canterbury, das am Freitagnachmittag stattfand und einen krönenden Abschluss dieser Woche bildete. Viele der Schüler wollen nächstes Jahr wieder an dem Kurs teilnehmen und auch die Englischlehrer freuen sich schon auf ihr Come back an der Max-Planck-Realschule.

Ein großes Dankschön gebührt dem Förderverein der MPR, der dieses großartige Projekt unterstützte.

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Sep 09 2014

Auf den steilsten Klippen

Südengland 2014Schüler der Max-Planck-Realschule in Südengland

Bretten/London (BNN). In den großen Ferien machten sich auch dieses Jahr 47 Schüler der Max-Planck-Realschule zur Studienfahrt auf den Weg nach Südengland. Unter der Leitung von Silke Maier, Andrea Runstuk, Monika Milling und Christoph Hellmuth ging die Reise nach Hastings in Sussex.

Gleich am ersten Tag erkundete die Brettener Schülergruppe die Kathedrale von Canterbury. Die anderthalbstündige Führung wurde von einer Kunsthistorikerin begleitet, die neben der Ermordung von Thomas Becket auch die Geschichte von Edward II. erzählte und einzelne Szenen auf den mittelalterlichen Glasfenstern erläuterte. Am Nachmittag stand eine Besuch des Bodiam Castle, eine mittelalterliche Wasserburg, auf dem Programm.

Die Reise wurde in London fortgesetzt, wo die Schüler den Wachwechsel am Buckingham Palace beobachteten. Während eines Gottesdienstes in der Westminster Abbey konnte dem Gesang des Gastchores aus Albuquerque, New Mexico, gelauscht werden. Den Besuch bei Madame Tussaud´s nutzten die jungen Leute für Fotos mit Lieblingsschauspielern und der königlichen Familie.

Eine Erkundung des Towers füllte den zweiten Tag in London aus, mit Sehenswürdigkeiten wie der Imperial State Crown, die die Queen bei der jährlichen Parlamentseröffnung trägt.

Die Klippenwanderung an der Südküste Englands bildete den Höhepunkt der diesjährigen Studienfahrt. Die Ausflugsgruppe begann ihre eineinhalbstündige Wanderung an der Strandpromenade Eastbournes und folgte dann einem Teilstück des South Downs Way. Ziel des steilen Aufstiegs waren die Kreideklippen Beachy Head an der Südküste Englands. Mit einer Höhe von 170 Metern sind die senkrecht abfallenden Klippen die höchsten Englands und bieten eine weiten Blick über die englische Küste.

Zudem standen die Altstadt von Hastings, der Royal Pavillon von Brighton und der Sandstrand von Camber Sands auf dem Programm, wo die Reisegruppe Zeit für Sport und Spiele fand.

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Aug 01 2014

Abschiede an der MPR

Abschied an der MPR 2014Bekannte Gesichter verlassen die Brettener Realschule

Nach 10 Jahren im Sekretariat als Anlaufstelle für Schüler, Lehrer und Eltern verlässt Monika Milling die MPR. Ihr halbes Leben hat sie an der Brettener Realschule verbracht. Erst selbst als Schülerin, dann kehrte sie nach erfolgreicher Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte ins Sekretariat der Schule zurück. Viele Jahre hatte Monika Milling Zeit, sich das Lehrerdasein aus nächster Nähe anzuschauen, nun wechselt sie ans Pädagogische Fachseminar Karlsruhe um Fachlehrerin zu werden. Nach zweijährigem Studium dort wäre es doch nur konsequent, wieder zurück an die MPR zu kommen. Realschulrektor Martin Knecht gratulierte besonders zu ihrem Mut, den sie bewiesen hatte, das Gewohnte zu verlassen und Neues zu beginnen. So seien oft die Entscheidungen, die sehr viel Mut abverlangen, diese, die uns am weitesten bringen.

Aber auch im Lehrerkollegium standen Abschiede von bekannten Gesichter an. So gehen Beate Grenz-Hensgen und Ulrike Zickwolf nach 35 Jahren an der MPR in den Ruhestand, Günter Kopf war bis zu seiner Pensionierung über 20 Jahre an der Brettener Realschule gewesen. In einer feierlichen Verabschiedung dankte Martin Knecht den scheidenden Lehrern für ihr Engagement und die „90 Jahre Schulgeschichte, die sie an der MPR geschrieben haben.“ Sie hätten mit ihrer Persönlichkeit Generationen von Schülern in Bretten geprägt und bis zum Schluss Freude am Lehrerberuf bewiesen.

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Jul 29 2014

Glocken läuten am ersten Schülerpilgertag in Bretten

Pilgerweg2014webRealschüler als Pilgerinnen und Pilger unterwegs

„Manchmal war es schwer und eine kleine Herausforderung“, und „Am schönsten war das Zusammensein der zwei Klassen 6a und 6d, etwas Neues ausprobiert zu haben, der eigene Gottesdienst, die schönen Wege durch Wiesen und Wälder, die Salbung mit Öl und überhaupt die tolle Teamarbeit“, so die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler. Der erste Schülerpilgertag in Bretten, den die beiden Religionslehrerinnen Christa Franck und Maria Hauser zusammen mit Tobias Wallbaum durchgeführt haben, hat alle Erwartungen übertroffen. Der Pilgertag war von 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr geplant, einschließlich dem Besuch von sechs Brettener Kirchen.

Ausgesendet wurde die Pilgergruppe in der Kirche St. Elisabeth. Ein Pilgerstab mit einer Jakobsmuschel wurde immer voraus getragen und nach einem Stempel im eigens entworfenen Pilgerpass ging es weiter in die Rinklinger Kirche. Das Glockengeläut durch Kirchendienerin Frau Weiß hieß die Erstpilger willkommen und ein kleiner Gottesdienst, den die Schüler selbst vorbereitet hatten, sorgte für die notwendige Aufmerksamkeit.
In Diedelsheim stand mit der Geschichte über „Die Stimme Gottes“ das Meditative im Mittelpunkt. Dankbar für die angenehme Kühle innerhalb der dicken Kirchenmauern und der Information von Kirchendienerin Frau Bornhäußer, dass diese Kirche bis ins Jahr 1500 zurück geht, ging es weiter in die „jüngste“ Kirche St. Stephanus. Diese überraschte mit dem dominierenden tiefen Blau der Kirchenfenster des Künstlers Emil Wachter. Pfarrer Blank, der die zwei Klassen begrüßte, legte den Kindern nahe, beim Pilgern vor allem sein Herz mitzunehmen! Schattenspende Bäume, frisches Wasser und viele kleine „Tischdecken“ ließen den Pilgergrundsatz, dass das Essen immer geteilt wird, am Weckerlesbrünnle wahr werden.

Pfarrer Harald Maiba schließlich begrüßte die Pilgerschar in St. Laurentius und mit verschiedenen Aufgaben, bei denen die katholischen zusammen mit den evangelischen Mitschülern den Kirchenraum erkunden sollten, wurde auch der ökumenische Aspekt des Pilgertags deutlich. In der evangelischen Stiftskirche wiederum durften sich alle einen Lieblingsplatz aussuchen und dort einen „Brief an Gott“ schreiben. Alle Briefe werden zusammen der Kirchengemeinde übergeben und eingebunden in das Fürbittgebet. Eine Salbung mit Olivenöl und Myhrre wurde mit großem Respekt, Freude und Dankbarkeit von allen angenommen. So endete der erste Pilgertag, der durch Straßen und Gassen, Feld- und Wiesenwege, durch Wald und schließlich durch den Rosengarten geführt hatte. Neben den katholischen und evangelischen Schülerinnen und Schülern pilgerten auch muslimische mit. Es ist ein neues Ziel für zukünftige Pilgertage, auch die Moschee einzubeziehen, denn schließlich gibt es das Pilgern in allen großen Religionen. Die Tatsache, dass alle Beteiligten so einen Tag gerne wiederholen würden und weder Handy noch Kopfhörer vermisst haben, spricht für eine Fortsetzung.

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