Dez 02 2016

Bernard Zimmerman erzählt Zehntklässlern der MPR die Geschichte seiner Familie

(v.l.) Karolina Juskaite, Bernard Zimmermann, Laetizia Bender, Sümeyya Ciftci. Mit seiner lebendigen Art begeistert Bernard Zimmermann die Schülerinnen und Schüler.

(v.l.) Karolina Juskaite, Bernard Zimmermann, Laetizia Bender, Sümeyya Ciftci. Mit seiner lebendigen Art begeistert Bernard Zimmermann die Schülerinnen und Schüler.

Ein Engel an seiner Seite

70.000 Menschen halten im Stadion der New York Yankees den Atem an und folgen mit den Augen gebannt dem Weg des Balles, der vom „Batter“ gerade eben zu einem „Homerun“ geschlagen wurde. Unter ihnen auch Hermann Zimmermann, geboren 1925 in Köln als Sohn jüdischer Eltern, der das erste Mal in seinem Leben ein Baseballspiel besucht. Das Unglaubliche geschieht und ausgerechnet der Auswanderer fängt den Ball.

„Mein Vater sagte immer, dass die Chance, diesen Ball zu fangen, höher war, als als Jude den Holocaust zu überleben“. Mit diesen eindringlichen Worten beschreibt Bernard Zimmerman, Zeitzeuge der zweiten Generation, welches Glück sein Vater hatte, diese schrecklichen Ereignisse zu überleben. Dieser hatte sie im Buch „Ein Engel an meiner Seite“ beschrieben und sich zur Aufgabe gemacht, von dieser grauenhaften Zeit und den verschiedenen Stationen seiner Flucht zu berichten – eine Aufgabe, die nun, nach seinem Tod sein in den USA geborener und in Kraichtal lebender Sohn Bernard übernimmt.

Mit vielen großformatigen Fotos und Karten beschreibt Bernard Zimmerman den Weg seines Vaters vom Köln der 30er Jahre über Holland, Frankreich und  die Schweiz ins sichere New York. Mehrmals entkommt Hermann Zimmermann nur um Haaresbreite den nationalsozialistischen Häschern und hat immer wieder Glück, nicht gefasst zu werden. Bernard Zimmerman klagt nicht an oder versucht Mitleid zu wecken, auch jegliche Schuldzuweisung liegt dem Nachkommen fern. Stattdessen sorgt er in seiner humorvollen, ansprechenden Art dafür, dass die Zehntklässler seinen Ausführungen über seinen Vater und sein eigenes Leben gebannt folgen. „Trotz der ernsthaften Thematik schafft er es lustig zu sein“, erzählt die Schülerin Karoline Juskaite begeistert, „er sucht das persönliche Gespräch mit uns Schülern und erzählt uns dabei die Reise seines Vaters.“ Mit anschaulichen, lebensnahen Beispielen zeigt er auf, dass unsere Demokratie ein wichtiges Gut ist, das es zu wahren und schützen gilt.

Die Schüler der Klassen 10a, 10d, 10e und 10f zeigten sich im Nachhinein durchweg begeistert und bewiesen, dass Geschichte auch für Jugendliche kein „totes“ Fach ist, sondern unser heutiges Leben bereichern kann.

Geschichtslehrer Matthias Steudinger dankte Herrn Zimmerman im Namen des Geschichtskollegiums und betonte, dass dieser Besuch nach Möglichkeit wiederholt werden solle.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der MPR, der den Vortrag ermöglichte.

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Nov 27 2016

Die MPR macht mit der Schülerfirma AG beim Förderwettbewerb SpardaImpuls mit

MPR Timer 2016/17Die Max-Planck-Realschule macht mit der Schülerfirma AG – Projekt Schulplaner 2017/2018 – beim Förderwettbewerb SpardaImpuls mit.

Bei diesem Förderwettbewerb zählt jede Stimme!

Vom 7. November (8 Uhr) bis 5. Dezember (18 Uhr) kann kostenlos abgestimmt werden, welche Schulprojekte wir mit den Publikumspreisen auszeichnen. Die 250 Projekte mit den meisten Stimmen werden von uns mit Preisen zwischen 500 Euro und 2.500 Euro gefördert. Zur Teilnahme an der Abstimmung gibt der Nutzer auf dem Projektprofil einer Schule seine Mobilfunknummer ein. An diese wird eine SMS mit drei Abstimmcodes versendet. Die drei Abstimmcodes entsprechen drei Stimmen, die in den folgenden 48 Stunden nach Anforderungszeitpunkt beliebig auf ein bis drei Schulen verteilt werden können. Die Abstimmung ist kostenlos und die Mobilfunknummern werden von uns nicht für Werbezwecke verwendet.

Zusätzlich vergibt unsere Jury Förderpreise über insgesamt 15.000 Euro an besonders beeindruckende Einreichungen. Grundlage der Juryentscheidung ist Ihr Projektprofil.

Nun sind Sie gefragt!
Das Profil unserer Schule erreichen Sie direkt unter:
http://www.spardaimpuls.de/profile/max-planck-realschule/

Bitte unterstützen Sie die MPR und ihre Kinder!

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Nov 16 2016

Schülerinnen und Schüler setzten sich mit aktueller Flüchtlingsthematik auseinander

Planspiel 2016Flüchtlinge willkommen?

Schülerinnen und Schüler der Max-Planck-Realschule Bretten setzten sich mit aktueller Flüchtlingsthematik auseinander

Seestadt soll 50 Flüchtlinge aufnehmen. Die 17.200 Seelen Gemeinde setzt sich in einer Bürgerversammlung mit den Fragen auseinander, wo und wie die Flüchtlinge untergebracht werden sollen und wie diese integriert werden können. Als Unterbringungsmöglichkeiten stehen die leerstehende alte Schule, dezentrale leerstehende Wohnungen oder eine „Containersiedlung“ zur Verfügung. Ausgehend von diesem Szenario setzten sich die Klassen 10b und 10e im Rahmen des Religionsunterrichts mit diesem aktuellen Thema einen ganzen Vormittag lang auseinander.

Im Zusammenhang mit der im Religionsunterricht zu behandelnden Thematik „Bergpredigt“ beabsichtigen die beiden Religionslehrkräfte Angela Knapp und Martin Knecht, mit der Fragestellung „Flüchtlinge willkommen?!“ einen aktuellen Bezug insbesondere zu heutigen Problemfeldern herzustellen, die Schüler in Bretten direkt betreffen. Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung unterstützten dieses Projekt tatkräftig durch Wissensimput und Moderation des Planspiels.

Ziel dieses Planspiels ist es, die Schülerinnen und Schüler mit der Asyl- und Flüchtlingsthematik vertraut zu machen und sie direkt mit dieser Problematik „vor Ort“ zu konfrontieren. In dieser offenen Form des Unterrichts werden Schlüsselqualifikationen wie bspw. Verantwortungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit gefördert. Außerdem lernen die Schüler, sich mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen und auch kommunale Entscheidungsprozesse und Strukturen nachzuvollziehen. Unterschiedliche Ansätze und Sichtweisen auf die Themen Integration und Willkommenskultur werden vermittelt bis hin zur Frage, wie sich jeder Schüler selbst einbringen kann.

Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es zunächst, sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen und sich in deren Standpunkte einzulesen. Neben dem im Klassenverband demokratisch gewählten Bürgermeister, vertreten von Cedric Balmert (10b), sollten bei der Bürgerversammlung verschiedene Parteien, eine Bürgerinitiative, Vereine und der Jugendbeirat Stellung beziehen, wie die Flüchtlinge in Seestadt am besten untergebracht werden sollten. Nach der Eröffnungsrede des Bürgermeisters stellte zunächst jede „Partei“ ihre gesammelten Positionen und Argumente vor. Schnell wurde dabei klar, dass jede Gruppe nachvollziehbare Argumente vorbrachte, wo letztendlich die Flüchtlinge untergebracht werden sollten und wie sie am besten in die Gemeinde integriert werden könnten.

David Kampa (10b) vertrat die Presse in der Bürgerversammlung und fasste die aktuelle Debatte in einem kurzen „Faktencheck“ für alle zusammen. Anschließend erfolgte eine offene und inhaltlich kontroverse Debatte. Selbstbewusst und bestimmend moderierte Cedric Balmert die Bürgerversammlung. Letztendlich einigte sich die Mehrheit der Gruppierungen nach reger Diskussion auf einen Kompromiss: Ein Teil der alten Schule solle für Asylantenfamilien saniert werden, alleinstehende Männer sollen in der „Containerstadt“ untergebracht werden.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich in der abschließenden Reflexion zufrieden und kritisch. Sie hatten großen Spaß daran, sich in die Rollen einzufinden und die realistisch dargestellten demokratischen Strukturen nachzuvollziehen und zu verstehen. Allerdings bemängelten sie das Wissen über finanzielle Mittel einer Gemeinde, da dies möglicherweise ebenfalls ausschlaggebend für den Ausgang dieser Diskussion hätte sein können.

Zum Abschluss lobten die Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung die äußerst rege Diskussion: „Wir erleben sehr selten eine Klasse, die einen ganzen Vormittag lang so interessiert und diskussionsfreudig bei der Sache ist“. Auch Realschulrektor Martin Knecht war begeistert: „Es ist unglaublich, wie ihr Schüler euch in die Debatte eingebracht habt, euern Standpunkt vertretet und nicht locker lasst, eure Meinung vorzubringen. Und dies alles zum Wohle von Flüchtlingen. Ich bin stolz auf euch!“

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Okt 25 2016

Auszeichnung für eine TOP-Qualität


Spezielles-RSProfil4-web

Spezielles-RSProfil2-web
Die Max-Planck-Realschule Bretten wurde durch das Landesinstitut für Schulentwicklung Stuttgart evaluiert. Die MPR Bretten hat bei dieser Überprüfung sehr erfolgreich abgeschlossen.

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Okt 25 2016

Schüler zeigen Wirtschaftskompetenz: Neuntklässler der MPR erhalten Unternehmensführerschein

Unternehmerführerschein 2016

Bild von links nach rechts: Lars Hätscher, Hannah Gerweck (beide 9e), Philipp Stefanjuk, Joelle Dvorak (beide 9c), Johannes Meier (9b), Sarah-Louise Noé, Lena Strobel (beide Schülerfirma), Hannah Strobel (9b)

Unternehmerische Kompetenz und wirtschaftliches Grundwissen werden für Schülerinnen und Schüler immer wichtiger. Im Schuljahr 2015/16 wurde deshalb an der Max-Planck-Realschule mit dem „Unternehmerführerschein“ ein Bildungszertifikat angeboten, das ökonomisches Grundwissen vermittelt und die Schülerinnen und Schüler in die Grundfragen unternehmerischen Handelns einführt. Das Zertifikat ist international anerkannt und hilft den Schülerinnen und Schülern bei der Berufsorientierung sowie bei künftigen Bewerbungen.

Bereits im letzten Schuljahr hatten die Klassen 8b, 8c und 8e der Max-Planck-Realschule hierzu im Rahmen des EWG-Unterrichts das „Modul A: Basismodul Wirtschaft“ bearbeitet und mit einer Prüfung abgeschlossen, die von 45 Schülerinnen und Schülern erfolgreich bestanden wurde.

In den Räumen der IHK Karlsruhe wurden den Schülerinnen und Schülern der MPR die erlangten Zertifikate im Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit von Lehrern, Eltern, Bildungspartnern und Gästen aus Politik und Wirtschaft feierlich überreicht.

Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich, Geschäftsführerin des Steinbeis Zentrums Pforzheim und Projektleiterin des Unternehmerführerscheins, sprach den jungen Absolventen ihre Anerkennung aus. Nachhaltig hätten sich die „Leuchtturmschulen“ in Baden-Württemberg zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern umfangreiche Inhalte zu Markt, Arbeitswelt, Wirtschaftskreislauf, Geldwirtschaft, Marketing, Betriebsorganisation und Außenhandel erarbeitet, was mittlerweile ein etablierter und wichtiger Baustein der schulischen Berufsorientierung sei.

In einer lockeren Talkrunde zeigten Petra Weininger, Projektleiterin bei ifex (Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW), Jenny Geis von der IHK Karlsruhe und Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich auf, dass der Realschulabschluss Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn sein kann. „Glaubt an euch“ – war das einhellige Credo dieser Runde.

Dasselbe galt auch für Jens Bohlinger, Kaufmännischer Bereichsleiter der Züblin AG im Bereich Karlsruhe, der den Schülerinnen und Schülern seinen eigenen beruflichen Werdegang schilderte, der mit einem Realschulabschluss und einer Ausbildung zum Bürokaufmann begann. Jeder kann erfolgreich sein, wenn man motiviert ist und sich selbst etwas zutraut, so der Betriebswirt.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau beglückwünschte die jungen Absolventen per Videobotschaft. Baden-Württemberg brauche junge Köpfe mit kreativen Ideen. Wirtschaftswissen sei die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Sie freue sich daher, dass die Jugendlichen einen Grundstein hierzu gelegt hätten.

Im Anschluss nahmen die Klassensprecher/innen der Klassen 9b, 9c und 9e sowie zwei Mitgliederinnen der Schülerfirma die Zertifikate stellvertretend für ihre Klassenkameraden feierlich in Empfang.

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Okt 13 2016

Max-Planck-Realschule als „MINT-freundliche Schule“ geehrt

MINT 2016 in Mannheim im Technoseum

MINT 2016 in Mannheim im Technoseum

Die Max-Planck-Realschule in Bretten darf sich ab sofort „MINT-freundliche Schule“ nennen. Neben 175 anderen Schulen in Baden-Württemberg wurde die MPR für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg sowie der Kultusministerkonferenz KMK.

„Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass wir Ende 2016 dann bereits 1300 MINT freundliche Schulen in Deutschland haben werden“, sagte Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Durch die intensive Förderung von den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist es der MPR gelungen, sich neben anderen Schulen durchzusetzen.

Stefan Küpper, Geschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg, freute sich über die hohe Qualität der MINT-Angebote. „Mit ihrem breiten und vielfältigen Engagement leisten die >MINT-freundlichen Schulen< einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräftebasis in Baden-Württemberg. Ein hervorragender Unterricht und ein breites und individuell gestaltbares Angebot der MINT-Förderung sind der Schlüssel, um das naturwissenschaftlich-technische Interesse zu wecken und die Talente zu fördern.“

Neben dem „MINT-freundliche Schule“ – Siegel hat die Max-Planck-Realschule bereits für ihre gezielte Vorbereitung auf die Berufswelt das Berufswahl-Siegel Baden-Württembergs für berufsorientierte Schulen (BORIS) erhalten.

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Aug 20 2016

Wir sind dann mal weg – Realschüler als Pilger unterwegs

Pilgertag 2016Bewusst gehen, bewusst die Umgebung und sich selbst wahrnehmen, den Alltag entschleunigen. Ganz nach Konfuzius Zitat „Der Weg ist das Ziel“, machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b der Max-Planck-Realschule (MPR) in Bretten und Umgebung auf den Weg. Wie es sich für „richtige“ Pilgerinnen und Pilger gehört, hatten die Schüler einen Pilgerpass und natürlich eine Jakobsmuschel, das Zeichen der Pilger, dabei.

An einem langen Stab befestigt, durfte sie an der Spitze des Pilgertrosses vorausgetragen werden – eine Aufgabe, die mit großem Selbstbewusstsein erfüllt wurde.

Ausgehend von der Kirche St. Elisabeth in Bretten ging es über die evangelische Kirche in Rinklingen weiter zur evangelischen Kirche in Diedelsheim, dann zur katholischen Kirche St. Stephanus in Diedelsheim und wieder zurück nach Bretten in die katholische Kirche St. Laurentius. Abschließend versammelten sich alle in der evangelische Stiftskirche.

Also ein wunderbarer gemeinsamer Weg, der in großer ökumenischer Verbundenheit gegangen wurde und in den jeweiligen Kirchen mit verschiedenen Meditations- bzw. Andachtsmomenten, einem selbstgestalteten Gottesdienst und Informationen gefüllt wurde.

Von den Religionslehrerinnen Christa Franck und Maria Hauser begleitet, war das „Teilen“ sowohl in einer Andacht, als auch beim gemeinsamen Essen ein zentraler Punkt. Dass dieser Gedanke auf fruchtbaren Boden gefallen war, zeigte die Aussage einer Schülerin, die überlegte, ob man nicht auch Gefühle teilen könne.

Überhaupt: Diese Art von Religionsunterricht bot ganz neue Möglichkeiten für Gespräche, Erfahrungen und Interaktion. Begeistert zeigten sich viele auch über die sehr abwechslungsreichen Wege durch Wiesen, Wäldchen, Felder, den Rosengarten und die Rast am Weckerlesbrünnle. „Wo ist das genau? Da möchten wir mit unseren Eltern mal am Wochenende her kommen.“

Gab es bei der Planung noch Bedenken über die Länge der Wegstrecke, so zeigte sich im Nachhinein, dass sie genau richtig war.  Der  Stolz der Scjüler, sich „durchgekämpft“ zu haben, überwog. Viele hätten gerne sogar noch die Moschee besucht! Ein Gedanke, der zukünftig beachtet wird, schließlich ist der Islam auch Teil des christlichen Religionsunterrichts.

In diesem Jahr endete der Pilgertag mit einem „Brief an Gott“, einem kostbaren Salböl zur Segnung, einem Gebet des heiligen Franziskus und dem Eindruck, in großer Gemeinschaft etwas Besonderes erlebt zu haben.

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