Jul 21 2016

Schüler der Max-Planck-Realschule erleben die Schönheit Wales

PressefotoBretten. Fast viermal so viele Schafe wie Einwohner, 641 Burgen und eine etwa 1200 Kilometer lange Küste: Wales, das grüne und hügelige Land im Westen von Großbritannien, eroberte auch dieses Jahr die Herzen von 46 Schülern der Max-Planck- Realschule (MPR) , die mit ihren Betreuern Silke Maier, Christoph Hellmuth und Julian Dambach die erste Juliwoche dort verbrachten. Nachdem man bei der Anreise London mit Doppeldeckerbussen und einer Fahrt auf der Themse erlebt hatte, ging es weiter Richtung Swansea, wo die Schüler in Gastfamilien untergebracht waren. Schon ein Ritual ist der jährliche Besuch der Westmonmouth School in Pontypool, wo man überaus freundlich von Mr. Jon Horlor, dem Gemeinderatssprecher der Stadt, begrüßt wurde. Dieser ließ es sich auch nicht nehmen, die Schüler tatkräftig beim Backen von Welsh cookies zu unterstützen.

Wie jedes Jahr standen das Bergwerk Big Pit, Caerphilly Castle, Cardiff und eine Fahrt mit der Dampfeisenbahn durch den Nationalpark Brecon Beacons auf dem Programm. Begeistert waren die Schüler von Tenby, einem entzückenden Hafenstädtchen an der Westküste, das von zwei Stränden umgeben ist. Das Meer bei Rhossili Beach auf der Gower Halbinsel lud dann zum Schwimmen in den Fluten des Atlantiks ein. Als Höhepunkt folgte eine Küstenwanderung in Pembrokeshire. Von St. David´s ging es nach St. Justinian, einer der reizvollsten und abwechslungsreichsten Teilstrecken des Wales Coast Path. Dieser Küstenabschnitt zeichnet sich durch seine schroffe, raue und wilde Natur aus, die immer wieder von Buchten, Häfen und weiten Sandstränden unterbrochen wird. Der Atlantik brandete an diesem Tag gegen die Klippen, dass es nur so krachte. Schwer beeindruckt standen die Schüler den Naturgewalten, wie sie sich hier an der Küste zeigen, gegenüber. Wie staunten aber auch die Einheimischen, als die Schülergruppe der MPR auf dem Küstenwanderweg marschierte, angeführt von zwei Schülern, die die walisische sowie die deutsche Flagge vor sich trugen. Der Zeitplan an diesem Tag verzögerte sich, denn immer wieder wurde man von Walisern auf die Flaggen angesprochen , jeder hoffte auf das Endspiel bei der EM zwischen Wales und Deutschland (wozu es leider nicht kam). Den Abschluss der Fahrt bildete auf der Heimreise das Städtchen Canterbury. Vor der berühmten Kathedrale auf dem malerischen Platz „The old buttermarket“ versammelten sich die Schüler spontan um einen Straßenmusiker. Sie gruppierten sich um den Brunnen, saßen auf der Straße und sangen mit dem Musiker im Chor die Lieder der englischen Charts im Licht der untergehenden Sonne. Einen schöneren und stilvolleren Abschied einer Studienreise kann man sich nicht vorstellen.

MS

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Jul 18 2016

Beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben

Klasse 10c111 Realschulabsolventen der Max-Planck-Realschule feiern ihren Schulabschluss

Bretten. Stolz halten die 111 Zehntklässler der Max-Planck-Realschule (MPR) das Abschlusszeugnis der Mittleren Reife der Realschule in ihren Händen. Für die feierliche Übergabe hatten sie sich besonders schick herausgeputzt und zeigten damit auch, dass sie mit dem Erreichen der Mittleren Reife einen wichtigen Lebensabschnitt abgeschlossen haben und einen neuen beginnen werden. Denn ab jetzt heißt es, auf eigenen Beinen zu stehen.
Die nun erreichte Qualifikation bietet den Schülern einen stabilen Untergrund, so dass die weiteren Schritte sicher gemacht werden können. „Jeder gute Realschulabsolvent erhält mit Handkuss eine qualifizierte Stelle“, so der Schulleiter der MPR, Martin Knecht. „Hoch anerkannt sei“, so Knecht weiter, „dieser Realschulabschluss bei Industrie und Wirtschaft wie auch bei den Beruflichen Gymnasien.“
Doch nicht nur die Schüler sind stolz auf ihren Abschluss, sondern auch die MPR freut sich über einen Gesamtnotenschnitt aller Absolventen von 2,5 und zahlreiche Preise.
So erhielten einen Klassenpreis für beste Leistungen Isabelle Vees (10b), Janina Fleischmann (10b), Maren Barth (10d), Luca Gamer (10d), Marvin Landes (10d), Aljeska Nies (10d) und Elisa Rupp (10d). Über ein Lob durften sich freuen Aylin Aktas (10a), Lilly Posabella (10b), Celine Schneider (10b), Leander Dick (10d) und Lars Temesberger (10d).
Für sein technisches Talent erhielt Timo Wolf (10c) den von der Firma ROTON Power-Systems geförderten Technik-Sonderpreis. Janina Fleischmann (10b) bekam den Gesellschaftswissenschaftlichen Sonderpreis der Volksbank Bruchsal-Bretten und wurde als Schulbeste für den Melanchthon-Schülerpreis vorgeschlagen. Den besten Prüfungsaufsatz schrieb Isabelle Vees, die von der Geschäftsleitung der Buchhandlung KOLIBRI geehrt wurde. Musikalisch überzeugte über viele Schuljahre Leon Seiler (10c), der mit dem vom MPR-Förderverein gesponserten Musikpreis bedacht werden konnte. Der diesjährige Dr. Alfred-Neff-Förderpreis für beste Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich ging an Luca Gamer (10d).
Doch nicht nur das Anhäufen von Wissen ist etwas sehr kostbares in der heutigen Welt, betont Knecht, sondern auch die Menschlichkeit und Liebe ist wesentlich für eine gelungene und friedliche Zukunft. So erhielt Fatma Gülen (10d) einen Sonderpreis der Sparkasse Kraichgau für ihr soziales Engagement.
Der feierlichen Preisübergabe folgten verschiedene Beiträge der Abschlussklassen, wie beispielsweise ein Wer-wird-Millionär-Lehrerspecial, bei dem 250 Euro für einen guten Zweck erspielt wurden.
Nach einer sehr eindrucksvollen Feier mit vielfältigen Beiträgen der MPR-Schulband, des MPR-Orchesters und des Chors sowie bewegenden Sologesängen verabschiedeten sich die Absolventen mit dem Versprechen, „ihrer Schule“ die Treue zu halten mit dem Lied „Marmor, Stein und Eisen bricht…“.

Die Wege, die die Schüler nun einschlagen, sind dabei so vielfältig wie sie selbst. Cedric Fritz (10b) möchte beispielsweise weiterhin zur Schule gehen, das Technische Gymnasium besuchen und dort sein Abitur machen. „Mein Ziel ist es, später Virtual Design in Kaiserslautern zu studieren.“ Andere hingegen hält es nicht länger auf der Schulbank und sie beginnen eine Ausbildung oder besuchen die beruflichen Schulen. So auch Jannik Schnitzer (10b), der sich schon sehr auf seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker freut.
Wir wünschen allen Absolventen auf ihren Wegen alles Gute für die Zukunft!

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Jun 21 2016

Junge Poeten treten gegeneinander an

Poetry Slam 2016Erster Poetry-Slam der Max-Planck-Realschule ein voller Erfolg

Sie glauben, Poesie und heutige Jugend passen nicht zusammen? Im Gegenteil! Poetenwettbewerbe, bei denen Menschen jeden Alters selbst geschriebene Texte vortragen, sogenannte Poetry Slams, sind voll im Trend.

Im Rahmen einer umfassenden Projektarbeit organisierte die Klasse 8c der Max-Planck-Realschule mit Unterstützung ihres Klassenlehrers Bernd Stäblein einen solchen Slam an  der MPR. Teilnehmen durfte jede Schülerin und jeder Schüler, der einen eigenen Text verfassen und dem Publikum vortragen wollte. Vor  etwa 150 Zuschauern und einer vierköpfigen Jury präsentierten mutige Schülerinnen und Schüler ihre Texte. Nicht nur schulische Themen standen im Vordergrund, sondern auch die Angst vor Terror, die Fußball-EM, Freundschaft oder Flucht aus dem Alltag waren Themen. Der Moderator Marcel Laux führte das Publikum durch den spannenden Abend und verkündete schließlich als Finalisten Azra Gögtas und Anna Artelt (6b), Tim Siebenmorgen (9c), Inken Lang (9c), Florijan Pira (9c) und Isabelle Vees (10b).

Nach einer kurzen Pause bei Hot-Dogs, Brezeln und Softdrinks folgte der Durchgang der Finalisten. Das Publikum bewies vollen Körpereinsatz, als es hieß, die Gewinnerin durch die Lautstärke des Applauses zu bestimmen. Letztendlich belegte Isabelle Vees, Klasse 10b, mit ihrem Text „Lass mal wegfahrn“ den ersten Platz und gewann einen Kinobesuch mit der gesamten Klasse.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Unterstützer, welche die Sachpreise zur Verfügung stellten: Lars Skoda, Kinostar Bretten und Ulrike Müller, Buchhandlung Kolibri.

Sie sind neugierig geworden? Einige Final-Texte sind auf der Homepage der Max-Planck-Realschule www.mprbretten.de einsehbar. Es lohnt sich!

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Jun 18 2016

Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg

EuropaparlamentDie Realschulen aus Durmersheim und Bretten besuchen den Europaabgeordneten Daniel Caspary (CDU) im Europäischen Parlament in Straßburg

Das Ziel des Ausfluges der Realschulen aus Durmersheim und Bretten war in diesem Monat die Europäische Hauptstadt Straßburg. Wir hatten frühzeitig zu der Fahrt eingeladen und freuten uns über zahlreiche Anmeldungen.
Markanteste Station war das Europäische Parlament mit dem Besuch einer Plenarsitzung und einer Diskussionsrunde mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU).
Im Innenhof des Parlamentes angekommen wurden wir von einem Mitarbeiter von Herrn Caspary bereits erwartet und nach dem üblichen Sicherheits-Check direkt auf die Besuchertribüne des Plenarsaals geführt. Die Dimension des Plenarsaals für die 751 Abgeordneten, insbesondere auch dessen Medienausstattung – unter anderem mit Simultan-Dolmetscher-Service in derzeit 24 Sprachen – aber auch die Abläufe im Plenum waren höchst beeindruckend.
Nach der Beobachtung der Plenardebatte stand ein Treffen mit dem nordbadischen Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU) auf dem Programm, der einen kurzen Abriss über die Arbeitsweise des Parlaments und dessen Ausschüsse gab. Einer kompakten Präsentation seines eigenen Werdegangs und der Darlegung seiner Zuständigkeit im Parlament schloss sich ein Dialog mit uns an, bei dem kein Thema ausgespart blieb.
Als Volkswirt engagiert sich Caspary vorrangig im Ausschuss für Internationalen Handel, in dem er als Koordinator (Sprecher) für seine Fraktion tätig ist.
„Europa lebt vom Mitmachen – lassen Sie uns in Kontakt bleiben!“ verabschiedete sich Caspary nach dem Gespräch von uns. Dem Gespräch schloss sich noch ein kurzer Rundgang durch das imposante Gebäude an, bevor wir dann, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, wieder die Heimreise antraten, so der Organisator der Fahrt, Bernd Stäblein, abschließend.

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Jun 06 2016

Echt kuhl! – Eine Frage der (Tier-)Haltung

Echt KuhlFünftklässler der MPR setzen sich für Tierwohl ein

Müssen Kühe ein eigenes Kalb bekommen, bevor sie Milch produzieren? Wie sieht artgerechte Hühnerhaltung aus? Sehe ich beim Einkaufen, ob es den Tieren, von denen das Produkt stammt, gut ging?

Mit diesen und noch vielen weiteren spannenden Fragen beschäftigte sich die Klasse 5c der Max-Planck-Realschule intensiv bei ihrer zweiwöchigen fächerübergreifenden Projektarbeit.   Diese veranlasste die Klassenlehrerin Rebecca Rieth im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Echt kuhl!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Gemeinsam entwickelten die 21 Schülerinnen und Schüler eine Menge Ideen, wie ihre Umwelt auf den richtigen Umgang mit Tieren aufmerksam gemacht werden kann.

So entstanden zum Beispiel Plakate, die über eine artgerechte Hunde- oder Vogelhaltung informierten und Steckbriefe über verschiedene Tierarten.

Einige Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich damit, wie die Tierhaltung in Zukunft aussehen könnte. Hierfür schrieben und vertonten sie liebevoll ein Hörspiel zum Thema. Bei diesem geht es um zwei Mädchen, die mithilfe einer Zeitmaschine in die Zukunft reisen. Dort stellen sie mit Schrecken fest, wie die Tiere leben müssen. Mit ihrer neu gewonnen Erkenntnis und dem festen Willen, es nicht so weit kommen zu lassen, reisen sie zurück in die Gegenwart und setzen sich für eine artgerechte Tierhaltung ein.

Aber wie kann es gelingen, dass sich auch andere Menschen gerne mit diesem Thema auseinandersetzen? Mit dieser Frage setzte sich die Klasse 5c ebenfalls auseinander und entwickelte ein Brettspiel mit dem Titel „Wer wird Tierhalter des Jahres?“. Dabei gilt es bei spannenden Fragen und lustigen Erkenntniskarten, seine Tierhalterkompetenz unter Beweis zu stellen. Auch Sie möchten wissen, ob sie ein guter Tierhalter wären oder sind gespannt auf die Antworten der zu Beginn gestellten Fragen? Das Spiel steht kostenlos als Download auf der Homepage der Max-Planck-Realschule zur Verfügung. Dort können Sie sich auch das Hörspiel anhören.

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Jun 06 2016

Dritter Platz beim Design-Contest „Hut ab!“ der Akademie für Kommunikation Pforzheim

3. Platz ContestUnsere Schülerin Lisa L. belegte beim diesjährigen Design-Contest der Akademie für Kommunikation Pforzheim, den dritten Platz. Die Akademie forderte Realschüler/innen auf, zum Thema „Hut ab: Normal ist anders!“ kreativ zu werden und neuartige Kopfbedeckungen zu designen.  Im Rahmen des Kunstunterrichts nahmen die neunten und zehnten Klasse der MPR teil und entwickelten, jeder auf seine eigene Weise, praktische, lustige oder gar dekorative Hüte. So entstanden beispielsweise Weihnachtshüte mit integrierter Beleuchtung, ein mobiler Litaßsäulen-Hut, Hüte mit Mündern oder Tierköpfen und Feierhüte.

Der Gewinnerhut stellt einen Drachen dar, der liebevoll aus Pappmaschee, Zahnstochern und Krepppapier gestaltet wurde.

In Pforzheim organisierte die Akademie für Kommunikation eine feierliche Übergange der Preise.

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Jun 06 2016

Entlass-Gottesdienst der Zehntklässler

Gemeinsames SingenUnter dem Motto: „Hör auf die Stimme“ feierte die Max-Planck-Realschule Bretten gemeinsam mit den Zehntklässler am Mittwoch, den 11. Mai um 19:00 Uhr in der Stiftskirche deren Abschluss-Gottesdienst. Pfarrer Ralf Bönninger, der den Gottesdienst leitete, konnte viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Verwandte, Freunde und Lehrkräfte begrüßen.

Mit einem Video-Clip zu „Hör auf die Stimme“ begann der Gottesdienst sehr modern und nach dem Psalm 139, der abwechselnd mit der Gemeinde gesprochen wurde, zeigte die Szene, in der ein Jugendlicher von Stimmen aus verschiedenen Richtungen, das Dilemma, in dem sich junge Menschen oft befinden. Auf welche Stimme sollen sie hören? Diese Frage griff die Predigt mit passender musikalischer Untermalung auf. Mit Fürbitten, die von Schülerinnen und Schülern formuliert wurden, dem gemeinsamen „Vater unser“ und dem Friedensgruß wurden alle Zehntklässler, die sich um den Altar versammelt hatten, besonders angesprochen. Mit „Worten des Schulleiters“ und einem Erinnerungsgeschenk wurden weitere persönliche Akzente gesetzt. Das „Halleluja“, das vom Schulchor und der Band nach dem Segen angestimmt wurde, setzte einen wunderbaren Schlusspunkt, in dem auch der zuvor ausgesprochene Dank an die Kolleginnen und Kollegen, die den Gottesdienst vorbereitet hatten, seinen Ausdruck fand.

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