Sep 16 2013

10 Englischlehrer aus Canterbury als Gastlehrer an der MPR

English in ActionSummer School an der Max-Planck-Realschule

Man wunderte sich, hörte und sah man doch in der letzten Ferienwoche der Somerferien überall Schülerinnen und Schüler auf den Gängen und in den Klassenzimmern der Max-Planck-Realschule.

Erstmalig bot die MPR einen Englisch-Sprachkurs in den Sommerferien an. Die Sprachschule „English in action“ mit Sitz in Canterbury schickte dafür 10 englische Sprachlehrer an die Realschule. 120 Schüler hatten sich angemeldet, die in Kleingruppen unterrichtet wurden. Sprachflüssigkeit, Selbstbewusstsein und Motivation für die englische Sprache waren die Hauptziele des Sprachunterrichts. 6 Stunden intensiver Englischunterricht sorgten so bei vielen für enorme Fortschritte in der kommunikatiaven Kompetenz. Vorrangig ging es um die Vergrößerung des Wortschatzes, die Verbesserung der Aussprache aber auch die Sicherheit in der Verwendung idiomatischer Wendungen. Die englischen Lehrer sprachen kein Wort Deutsch, so dass die Schüler gezwungen waren, ständig die Fremdsprache zu benutzen und dabei auch oft, wenn der nötige Wortschatz fehlte, kreativ sein mussten, um sich verständlich zu machen. Diskussionen, Rätselspiele, die Erarbeitung von Präsentationen, Projektarbeit und Theaterspiel standen im Vordergrund dieses Sprachunterrichts. Am Ende der Woche waren dann die Eltern zu einer Show eingeladen, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse vorstellten. Da wurden z.B. verschiedene Sportarten vorgestellt, da wurde ein Krimi in englischer Sprache aufgeführt, da bekam man eine Einführung in das Backen von cupcakes. Eine unheimliche Bandbreite an unterschiedlichen Vorführungen wurde hier geboten und viele Eltern waren erstaunt ob der Sprachkompetenz ihrer Kinder. In manchen Klassenzimmern hatten die Schüler ein Publikum von bis zu 80 Erwachsenen und agierten trotz dieser großen Zuschauermenge sicher und souverän in der Fremdsprache. Realschulrektor Martin Knecht und Englischlehrerin Silke Maier zeigten sich sehr zufrieden mit dem Projekt. „Die Begeisterung und Motivation der Schüler waren täglich zu spüren. Mit Muttersprachlern zu kommunizieren stellte für die Schüler eine spannende Herausforderung dar, so dass viele sich schon für den nächsten Sommerkurs angemeldet haben,“ meinte S. Maier. Und wie oft hörte man „See you again next summer“, als die Schüler ihre English teachers am Freitagnachmittag verabschiedeten.

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