500 Euro für Schulprojekt „Unternehmergeist schulen – Das steckt in mir“

MPR erhält Preis von WirtschaftsstiftungMax-Planck-Realschule freut sich über Auszeichnung der Wirtschaftsstiftung Südwest im Rahmen der Berufsorientierung

„Unternehmergeist schulen- Das steckt in mir!“ heißt das Projekt, welches Anfang Februar an der Max-Planck-Realschule gestartet ist. Nun wurde es von der Wirtschaftsstiftung Südwest ausgezeichnet. Das Projekt der Brettener Realschule wurde aus über 40 Bewerbungen ausgewählt und darf sich nun mit vier anderen Schulen aus der Technologieregion Karlsruhe über diese Auszeichnung und fünfhundert Euro freuen. Michael Kaiser, Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsstiftung übergab zusammen mit dem Geschäftsführer der Stiftung Erich Geißler und dem Vorstandsreferenten der Volksbank Karlsruhe, Dr. Mathias Weis, die Prämien. Michael Kaiser lobte das Engagement der Schulen im Rahmen der Berufsorientierung: „Früher Kontakt mit dem Wirtschaftsleben trägt zu einer besseren Ausbildung bei und garantiert mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

Das MPR-Projekt findet im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft für Schüler der neunten Klasse statt. Wöchentlich treffen sich rund 15 Schüler, um das eigene unternehmerische Potenzial zu erforschen. Zu Beginn standen die Grundlagen des Unternehmertums auf dem Stundenplan. Durch verschiedene Übungen und anhand von unternehmerischen Spielen wurden dann die eigenen Stärken ermittelt. Mithilfe dieser Analyse entwickeln die Schüler nun eigene Geschäftsideen. Viola Lepp, Lehrerin an der MPR, zeigt sich besonders beindruckt von den Ideen der Schüler: „Die Jugendlichen schauen oft ganz genau hin und erkennen Trends und Potenziale viel früher. Sie wissen häufig ganz genau, was bei einem potenziellen Käufer ankommt.“

Nachdem die Schüler eine eigene Geschäftsidee entwickelt haben, geht es eigentlich erst richtig los. Schritt für Schritt werden sie und erstellen einen Businessplan zu ihrer Idee. Sie entwickeln Finanzierungsstrategien, führen Marktanalysen durch und erforschen geeignete Werbemöglichkeiten. Am Schluss des Projekts steht im Sommer die Präsentation. Jeder Schüler wird dann die Möglichkeit haben, das eigene Produkt oder die ausgearbeitete Dienstleistung vor Vertretern aus der regionalen Wirtschaft zu präsentieren.

Bei der Preisverleihung stellte Michael Kaiser nun besonders heraus, dass das Projekt der Brettener Realschule Verständnis für wirtschaftliche Prozesse wecke und entsprechende Handlungskompetenz entwickelt. „Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit gestärkt und können ihre Potenziale erforschen.“

Die Projektidee „Unternehmergeist schulen – Das steckt in mir!“ entwickelten die betreuenden Lehrerinnen Verena Henrich und Viola Lepp nach einer mehrtägigen Fortbildung, welche sie im vergangenen Jahr besucht hatten. Die zertifizierten NFTE-Lehrerinnen, NFTE ist ein internationales Programm und steht für „Network for Teaching Entrepreneurship“, sind an der Max-Planck-Realschule für die Berufsorientierung verantwortlich. „Seit Jahren ist unser BORS-Konzept bereits mit dem BoriS-Siegel, dem Berufswahlsiegel Baden-Württemberg, ausgezeichnet. Nun freuen wir uns natürlich besonders darüber, dass unser jüngstes Projekt von der Wirtschaftsstiftung Südwest honoriert wurde“, so Verena Henrich. „Die Schüler gut in ihrer Berufswahl begleiten, das ist eine große Stärke der Realschule. Wir sind mit unseren Kooperationspartnern und durch unsere zahlreichen Kontakte gut in der Region vernetzt und können die Schüler so optimal bei der Berufsfindung begleiten.“

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