Jul 11 2013

Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg erhalten

Boris BrettenBRETTEN. Die Max-Planck-Realschule Bretten und die Kraichgauschule Gondelsheim sind mit dem Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.

Anerkennung für herausragende Leistungen bei der Berufswahlvorbereitung

Aus den Händen des IHK-Ausbildungschef Alfons Moritz erhielten insgesamt 14 Schulen aus der Region in einer gemeinsamen Feierstunde von Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer dieses Siegel. Die Auszeichnung geht an Schulen, die sich in herausragender und beispielhafter Weise um ihre Schüler bemühen und ihnen bei der Wahl eines Berufes mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Es wird immer wichtiger, Schülern bei der Frage der Berufswahl zu helfen. 350 duale Ausbildungsberufe stehen den Schulabgängern theoretisch offen. Aber wir haben das Problem, dass die Jugendlichen nur eine Handvoll der Ausbildungsberufe kennen und der Rest überhaupt nicht wahr genommen wird“, so Alfons Moritz. Er dankte den Schulen dafür, dass sie sich weit über den Lehrplan hinaus engagieren. Besonders freue er sich, dass viele Schulen zum zweiten Male ausgezeichnet worden seien.

Von den 14 Preisträgern erhielten bereits elf in den Vorjahren das Berufswahl-Siegel, zwei davon aus dem Raum Bretten. „Die Qualität und das Engagement sind also auf Dauer angelegt. Und genau das brauchen die Schulen, die Unternehmen und natürlich vor allem die Schülerinnen und Schüler“, betonte Alfons Moritz. Das Berufswahl-Siegel ist für drei Jahre gültig. Danach kann sich eine Schule für weitere fünf Jahre rezertifizieren lassen. Qualität und Dauerhaftigkeit, das seien auch die beiden Hauptziele bei der gemeinsamen Bildungsoffensive von IHK und HWK, dem inzwischen weit über die Region hinaus bekannten Projekt „Wirtschaft macht Schule“.

Nicht von ungefähr gehörten die prämierten Schulen dabei auch zu den engagiertesten und erfolgreichsten.

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