Dez 21 2011

Erste Schülerfirma in den Startlöchern

Schuelerfirma 2011„piMPyouRself” wird schon bald eigene Ideen vermarkten

BRETTEN. Mit ihrer Idee, eine Schülerfirma-AG an der Max-Planck-Realschule (MPR) zu gründen, begeisterte Viola Lepp, selbst Lehrerin an der MPR, eine große Zahl engagierter Schülerinnen der Klassen sieben bis zehn. Dies sei ein ganz besonderes Projekt, welches passgenau und praxisnah das Profil der Schulart Realschule ergänze, so Schulleiter Martin Knecht. Das kreative, innovative und motivierte „Pi-MPR-Team“ will schon bald eigene Ideen vermarkten. Erste Produktideen wurden bereits gesammelt, ein Firmenname kreiert und die notwendigen Organisationsstrukturen einer Firma erarbeitet.

Nun war das Team bereit für ein erstes Zusammentreffen mit Experten von außen. Neugierig und ein bisschen aufgeregt erwartete es zwei Experten der Volksbank Bruchsal-Bretten. Thomas Moch ist Kundenberater und somit häufig erste Kontaktperson für Existenzgründer. Begleitet wurde er von Amt Neher, Trainee der Firmenbank, welcher bei Bedarf auch künftig Ansprechpartner für die MPR-Schülerfirma bleiben wird. Professionell erarbeiteten die Experten gemeinsam mit den Schülern Grundlegendes zu einer Firmengründung: Warum machen sich Menschen selbstständig? Worauf ist bei einer Existenzgründung zu achten? Was benötigt man für einen Businessplan?

Interessiert und aufmerksam folgten die Schüler der medialen Präsentation von Fachinformationen.

Schülerfirma 2011Sie erfuhren, dass ihr nächster Schritt die Erstellung eines Businessplanes sein müsse, da dieser einer Eintrittskarte in die Selbstständigkeit entspricht. Wie auch in der realen Wirtschaft sollte der Businessplan durchdacht und realitätsgetreu sein, um erfolgreich durchgeführt werden zu können. Gut vorbereitet löcherten die Schüler die Experten mit weiteren organisatorischen Fragen.

Moch verabschiedete sich mit lobenden Worten von der Gruppe: „Ich bin begeistert davon, wie engagiert ihr dabei seid. Kompliment an euch!“ Neher ergänzte: „Ich kann mich nur anschließen. Das Interesse in dieser Schülergruppe ist außergewöhnlich hoch.“ Auch die verantwortliche Lehrkraft war überaus zufrieden über die erste Begegnung mit Experten aus der Wirtschaft und bedankte sich bei den Fachleuten für die wertvolle Informationsfülle. „Durch den direkten Kontakt konnten die Schüler nachhaltige Eindrücke gewinnen, die ihnen als deutliche Wegweiser für ihre Weiterarbeit nützen“, so Viola Lepp.

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