Jun 20 2013

Lerngang „Islam“ der sechsten Klassen der Max-Planck-Realschule

Moscheebesuch 2013Bretten. Grüne Moschee. Dienstag 10.50 Uhr.

Pünktlich wartet Bircan Öztürk, die Moscheeführerin der Grünen Moschee, auf die evangelischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 b und d der Max-Planck-Realschule, die sich gemeinsam mit ihren Religionslehrerinnen Frau Knoch und Frau Hauser zum Lerngang in die Räume der muslimischen Gemeinde angemeldet hatten.

Ursprünglich galten die Räume einer Moschee unter anderem auch als Universitäten, Obdachlosenunterkünfte oder Armenhäuser. „Woher kommt eigentlich das Wort Moschee“, fragt eine Schülerin? Vermutlich aus dem Englischen, abgeleitet von „Mosque.“ Im Türkischen bedeutet das Wort für Moschee (Mescid): „Ort, an dem man sich zum Gebet niederwirft.“ Der Imam der Gemeinde erscheint und betet für die Schülerinnen und Schüler das Morgengebet auf arabisch. Teile des Gebetsrufs kennen die

Schüler bereits, stellen aber fest, dass der Imam es viel besser kann als die Stimme auf der CD der Religionslehrerin. Das freut den Imam und er fragt die Kinder, was sie dabei empfinden, wenn sie ihn den Koran rezitieren hören. „Es ist beruhigend, man fühlt sich eingeladen, irgendwie so, wie wenn bei uns die Glocken läuten“, so Joana. Die Schüler fragen viel und bekommen auf alles eine Antwort. Frau Öztürk kennt sich bestens aus und man spürt, dass sie sich im Islam zu Hause fühlt.

Besonders bewegt berichtet sie von der Hadsch, der ilgerfahrt nach Mekka, die sie 2011 durchführen durfte. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass sich an der Kaaba Muslime der ganzen Welt treffen und gemeinsam beten.

Am Ende stellen sich alle noch für ein Bild auf. Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich mit Blumen für die kompetente Führung.

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