Eine Woche „English only, please“

Summer School 2014Summer School aus Canterbury an der Max-Planck-Realschule Bretten

Bretten (BNN). Ein Besuch bei der Queen und Kate, ein Zusammentreffen mit Aliens, Heidi Klum und Lady Gaga im Interview, Unterricht im Geisterschloss – das alles und vieles mehr und zudem auf Englisch war Thema bei der großen Präsentation zum Abschluss von „English in action“. Eine Woche lang hatten 225 Schüler der Max-Planck-Realschule (MPR) und des Edith-Stein-Gymnasiums (ESG) intensives Sprachtraining mit 17 Englischlehrern aus Canterbury. Diese Kooperation zwischen den beiden Brettener Schulen kam durch Initiative der Englischfachvorsitzenden der MPR, Silke Maier, zustande.

Nicht nur kleine Theaterstücke wurden gezeigt, auch Präsentationen wurden vorgestellt. Da wurde das gebastelte Modell von Big Ben in englischer Sprache erklärt oder eine auf Englisch kreierte Homepage vorgestellt. Die Oberstufe war aufgefordert, am Abschlusstag zu debattieren. Da ging es um Themen wie die Legalisierung von Drogen, die Todesstrafe oder soziale Netzwerke.

Ziel dieser Sprachschulung ist es, das Selbstvertrauen der Schüler in der Fremdsprache zusammen mit Lehrern mit englischer Muttersprache und internationalem Hintergrund zu fördern und zu stärken. „Dadurch wird eine intensive Auseinandersetzung mit der Sprache ganz ohne Auslandsaufenthalt möglich“, sagte Silke Maier. Vorrangig ging es um die Vergrößerung des Wortschatzes und die Verbesserung der Aussprache.
Sechs Stunden pro Tag gab es ein abwechslungsreiches Englischprogramm in der Kleingruppe. Unterschiedliche Methoden und Inhalte sorgten dafür, dass nie Langeweile aufkam und die Schüler immer aktiv dabei waren. Durchgängig galt die strikte Regel „Englisch only“, was am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig war, dann aber zu einer Selbstverständlichkeit wurde.

Rektor Martin Knecht war sichtlich beeindruckt von der Selbstsicherheit, mit der die Schüler in der Fremdsprache agierten. Der Schulleiter bedankte sich bei Lehrerin Silke Maier für ihr großes Engagement in Sachen Organisation und Motivation, über 200 Schüler in den Ferien für die Summer School zu begeistern.
Am Schluss wünschte er den Schülern dann noch viel Glück für das Fußballspiel gegen die Lehrer aus Canterbury, das am Freitagnachmittag stattfand und einen krönenden Abschluss dieser Woche bildete. Viele der Schüler wollen nächstes Jahr wieder an dem Kurs teilnehmen und auch die Englischlehrer freuen sich schon auf ihr Come back an der Max-Planck-Realschule.

Ein großes Dankschön gebührt dem Förderverein der MPR, der dieses großartige Projekt unterstützte.

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Auf den steilsten Klippen

Südengland 2014Schüler der Max-Planck-Realschule in Südengland

Bretten/London (BNN). In den großen Ferien machten sich auch dieses Jahr 47 Schüler der Max-Planck-Realschule zur Studienfahrt auf den Weg nach Südengland. Unter der Leitung von Silke Maier, Andrea Runstuk, Monika Milling und Christoph Hellmuth ging die Reise nach Hastings in Sussex.

Gleich am ersten Tag erkundete die Brettener Schülergruppe die Kathedrale von Canterbury. Die anderthalbstündige Führung wurde von einer Kunsthistorikerin begleitet, die neben der Ermordung von Thomas Becket auch die Geschichte von Edward II. erzählte und einzelne Szenen auf den mittelalterlichen Glasfenstern erläuterte. Am Nachmittag stand eine Besuch des Bodiam Castle, eine mittelalterliche Wasserburg, auf dem Programm.

Die Reise wurde in London fortgesetzt, wo die Schüler den Wachwechsel am Buckingham Palace beobachteten. Während eines Gottesdienstes in der Westminster Abbey konnte dem Gesang des Gastchores aus Albuquerque, New Mexico, gelauscht werden. Den Besuch bei Madame Tussaud´s nutzten die jungen Leute für Fotos mit Lieblingsschauspielern und der königlichen Familie.

Eine Erkundung des Towers füllte den zweiten Tag in London aus, mit Sehenswürdigkeiten wie der Imperial State Crown, die die Queen bei der jährlichen Parlamentseröffnung trägt.

Die Klippenwanderung an der Südküste Englands bildete den Höhepunkt der diesjährigen Studienfahrt. Die Ausflugsgruppe begann ihre eineinhalbstündige Wanderung an der Strandpromenade Eastbournes und folgte dann einem Teilstück des South Downs Way. Ziel des steilen Aufstiegs waren die Kreideklippen Beachy Head an der Südküste Englands. Mit einer Höhe von 170 Metern sind die senkrecht abfallenden Klippen die höchsten Englands und bieten eine weiten Blick über die englische Küste.

Zudem standen die Altstadt von Hastings, der Royal Pavillon von Brighton und der Sandstrand von Camber Sands auf dem Programm, wo die Reisegruppe Zeit für Sport und Spiele fand.

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Abschiede an der MPR

Abschied an der MPR 2014Bekannte Gesichter verlassen die Brettener Realschule

Nach 10 Jahren im Sekretariat als Anlaufstelle für Schüler, Lehrer und Eltern verlässt Monika Milling die MPR. Ihr halbes Leben hat sie an der Brettener Realschule verbracht. Erst selbst als Schülerin, dann kehrte sie nach erfolgreicher Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte ins Sekretariat der Schule zurück. Viele Jahre hatte Monika Milling Zeit, sich das Lehrerdasein aus nächster Nähe anzuschauen, nun wechselt sie ans Pädagogische Fachseminar Karlsruhe um Fachlehrerin zu werden. Nach zweijährigem Studium dort wäre es doch nur konsequent, wieder zurück an die MPR zu kommen. Realschulrektor Martin Knecht gratulierte besonders zu ihrem Mut, den sie bewiesen hatte, das Gewohnte zu verlassen und Neues zu beginnen. So seien oft die Entscheidungen, die sehr viel Mut abverlangen, diese, die uns am weitesten bringen.

Aber auch im Lehrerkollegium standen Abschiede von bekannten Gesichter an. So gehen Beate Grenz-Hensgen und Ulrike Zickwolf nach 35 Jahren an der MPR in den Ruhestand, Günter Kopf war bis zu seiner Pensionierung über 20 Jahre an der Brettener Realschule gewesen. In einer feierlichen Verabschiedung dankte Martin Knecht den scheidenden Lehrern für ihr Engagement und die „90 Jahre Schulgeschichte, die sie an der MPR geschrieben haben.“ Sie hätten mit ihrer Persönlichkeit Generationen von Schülern in Bretten geprägt und bis zum Schluss Freude am Lehrerberuf bewiesen.

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„Herausragende Rolle in der Schullandschaft“

Festakt - 50 Jahre MPRSchulpräsident Schnatterbeck Festredner bei Geburtstagsfeier der Max-Planck-Realschule

Bretten. Ihre Geburtstagsparty feierte die Max-Planck-Realschule (MPR) Bretten zusammen mit rund 200 Gästen in der Sporthalle „Im Grüner“. Rektor Martin Knecht begrüßte die „sehr geehrte Geburtstagsgesellschaft“ von einer bunt erleuchteten Bühne herunter. Das MPR-Orchester, die Schulband, der Schulchor und die Tanzgruppe
umrahmten die offiziellen Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung.
Es sei „ganz toll, was die Realschule hervorbringt“, lobt Oberbürgermeister Martin Wolff in seiner Rede die Schule, deren Schüler er einst selbst gewesen ist. Die Realschule habe in den vergangenen 50 Jahren dazu beigetragen, dass Bretten als Mittelzentrum und als Schulstadt über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf genieße. „Ich persönlich bin der Meinung, die Realschule muss auch weiterhin ihren Bestand haben“, sagte der OB und gab sich zuversichtlich, dass sich die MPR dem steten Wandel in der Schullandschaft „mutig“ stellen könne. Grußworte und viel Lob kamen auch vom Landtagsabgeordneten Joachim Kößler (CDU), von Schulsprecherin Elfate Latifi und vom Elternvertreter Daniel Meier.
Schließlich dozierte Schulpräsident Werner Schnatterbeck in seinem Festvortrag über die Realschule als „Schulart der Mitte“: Wegen ihrer „hohen Heterogenität der Schülerschaft“ und der „Balance des Bildungsauftrages“ spielten die Realschulen eine herausragende Rolle in der Schullandschaft.
Der MPR, der er seit Beginn seiner Laufbahn „besonders verbunden“ ist, machte er ein schönes Kompliment, als er einen Schüler zitierte, der die MPR als „schön gesaltetes Gesamtkunstwerk“ bezeichnet hat..

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In 50 Jahren guten Ruf erarbeitet

50 Jahre MPR-BildMax-Planck-Realschule feiert Geburtstag

Bretten. Die Max-Planck-Realschule war vor genau 50 Jahren als „Mittelschule“ in Bretten gegründet worden. In diesem Jahr soll das halbe Jahrhundert gefeiert werden. 58 Schüler wurden damals, zum Schuljahr 1964/65, eingeschult. Von nur zwei Lehrern, unter ihnen Rektor Friedrich Hogrefe, wurden die beiden fünften Klassen anfangs unterrichtet. Im Mittelbau der damaligen „Volksschulanlage“ – der heutigen Johann-Peter-Hebel-Schule – standen den Mittelschülern einige Zimmer zur Verfügung. Da die Raumnot in den Anfangsjahren eine stete Begleiterscheinung war, zog die noch junge Schule bald nach Gölshausen um.

Dort kamen die mittlerweile vier Jahrgänge oder 277 Schüler im neuen und im alten Schulhaus unter. Doch die rasch expandierende Mittelschule hatte noch mehrere Umzüge und Ausweichquartiere vor sich: So mussten einige Klassen zeitweise sogar in der Turnhalle des Gymnasiums, dem Hörsaal der Volkshochschule oder gar im Feuerwehrhaus in der Ruiter Straße einquartiert werden.

1972 dann der große Durchbruch: Die bislang namenlose Mittelschule wird nach dem Physiker Max Planck benannt und erhält für rund 5,4 Millionen Mark ihr eigenes Schulhaus im damals noch gänzlich unbebauten Grüner. Doch kein Jahr war vergangen, da titelte die BNN: „Realschule Bretten leidet

wieder an Raumnot“. Denn zusätzlich zu den eigenen mussten in dem Neubau auch noch die Schillerschüler untergebracht werden. An die Zeit des Austausches mit der gegenüberliegenden Schillerschule kann sich auch Martin Knecht noch erinnern. Vieles hat sich gewandelt, seit er 1991 zum Schulleiter der MPR ernannt wurde. Da sind zum einen die deutlich gestiegenen Anforderungen an die Schulleitung: Organisation und Verwaltungsaufgaben sind deutlich komplexer geworden. Zum anderen habe sich auch die Schülerschaft deutlich verändert, meint Knecht. Aber auch die Schule selbst zeigt sichtbare Zeichen des Wandels.

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