Mehr Rechte für Kinder

Mehr Rechte für KinderMitspieltheater für Schüler der Max-Planck-Realschule

BRETTEN. „Ausbeuterische Kinderarbeit ächten, arbeitende Kinder achten“ – unter diesem Motto stand ein besonderer Schulvormittag für zwei sechste Klassen der Max-Planck-Realschule. Das Mitspieltheater „In die Hände gespuckt“ vom WERKRAUM: Karlsruhe, das von dem Evangelischen Entwicklungsdienst, der Stiftung Umverteilen und einem Zuschuss des Elternbeirats der MPR unterstützt wurde, war ein voller Erfolg.

Die professionellen Schauspielerinnen Galina Freund und Ibadete Kadrijaj, erreichten die Schüler mit ihrem abwechslungsreichen Theater und sorgten für eine spannende Begegnung mit dem Thema Kinderarbeit. Schon nach den ersten Minuten wurde den Schülern die Aktualität des Themas bewusst, und sie erkannten, dass Kinderarbeit mitten unter uns ist. „Man kann davon ausgehen, dass in keinem Land der Welt alle Kinderrechte eingehalten werden“, so die Managerin und Projektleiterin des Werkraums, Sarah Habitzreiter.

Durch Rollenspiele erlebten die Schüler wirklichkeitsnahe Situationen. Sie durchliefen Parcours mit Stationen, an denen es galt, typische Kinderarbeiten, wie Zuckerrohrschneiden und Schuhputzen, auszuführen. Auch das Arbeiten in kolumbianischen Minen wurde in einem improvisierten Bergwerk nachgespielt. „Wie schlimm muss das erst in Wirklichkeit gewesen sein, wenn ich mir hier im engen Stollen schon weh tue?“, fragten sich Maurice (6d) und seine Mitschüler. Auf spielerische Art gelang den Schülern somit ein wertvoller Perspektivwechsel. „Die Kinder tun mir so leid, von fünf Cent kann doch keiner leben“, äußerten sich viele. Beim Mitleid blieb es aber nicht.

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Erste Schülerfirma in den Startlöchern

Schuelerfirma 2011„piMPyouRself” wird schon bald eigene Ideen vermarkten

BRETTEN. Mit ihrer Idee, eine Schülerfirma-AG an der Max-Planck-Realschule (MPR) zu gründen, begeisterte Viola Lepp, selbst Lehrerin an der MPR, eine große Zahl engagierter Schülerinnen der Klassen sieben bis zehn. Dies sei ein ganz besonderes Projekt, welches passgenau und praxisnah das Profil der Schulart Realschule ergänze, so Schulleiter Martin Knecht. Das kreative, innovative und motivierte „Pi-MPR-Team“ will schon bald eigene Ideen vermarkten. Erste Produktideen wurden bereits gesammelt, ein Firmenname kreiert und die notwendigen Organisationsstrukturen einer Firma erarbeitet.

Nun war das Team bereit für ein erstes Zusammentreffen mit Experten von außen. Neugierig und ein bisschen aufgeregt erwartete es zwei Experten der Volksbank Bruchsal-Bretten. Thomas Moch ist Kundenberater und somit häufig erste Kontaktperson für Existenzgründer. Begleitet wurde er von Amt Neher, Trainee der Firmenbank, welcher bei Bedarf auch künftig Ansprechpartner für die MPR-Schülerfirma bleiben wird. Professionell erarbeiteten die Experten gemeinsam mit den Schülern Grundlegendes zu einer Firmengründung: Warum machen sich Menschen selbstständig? Worauf ist bei einer Existenzgründung zu achten? Was benötigt man für einen Businessplan?

Interessiert und aufmerksam folgten die Schüler der medialen Präsentation von Fachinformationen.

Schülerfirma 2011Sie erfuhren, dass ihr nächster Schritt die Erstellung eines Businessplanes sein müsse, da dieser einer Eintrittskarte in die Selbstständigkeit entspricht. Wie auch in der realen Wirtschaft sollte der Businessplan durchdacht und realitätsgetreu sein, um erfolgreich durchgeführt werden zu können. Gut vorbereitet löcherten die Schüler die Experten mit weiteren organisatorischen Fragen.

Moch verabschiedete sich mit lobenden Worten von der Gruppe: „Ich bin begeistert davon, wie engagiert ihr dabei seid. Kompliment an euch!“ Neher ergänzte: „Ich kann mich nur anschließen. Das Interesse in dieser Schülergruppe ist außergewöhnlich hoch.“ Auch die verantwortliche Lehrkraft war überaus zufrieden über die erste Begegnung mit Experten aus der Wirtschaft und bedankte sich bei den Fachleuten für die wertvolle Informationsfülle. „Durch den direkten Kontakt konnten die Schüler nachhaltige Eindrücke gewinnen, die ihnen als deutliche Wegweiser für ihre Weiterarbeit nützen“, so Viola Lepp.

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Entertainer-Qualitäten bei der Talentshow 2011

Talentshow 2011Der Musiksaal der Max-Planck-Realschule war überfüllt.

Viele neugierige Schüler und Eltern, aber auch gespannte Ehemalige besuchten das jährliche Spektakel, bei dem immer wieder mutige Schüler aus der 5. bis zur 10. Klasse ihre Talente präsentieren.

Matthias Hahn und Nicolai Holz, zwei Schüler der 9. Klasse, verwandelten den Unterrichtsraum in einen sensationellen Veranstaltungsort mit Bühne und tollen Lichteffekten. Mitglieder der SMV unterstützten die Veranstaltung und sorgten unter anderem mit selbstgebackenen Pizzabrötchen für die Verpflegung. Auch die Schülerfirma „piMPyouRself“ nutzte den Abend, um ihre erste T-Shirt- Kollektion vorzustellen.

Das Ambiente war großartig. Die Stimmung war ausgelassen und eine greifbare Spannung lag in der Luft. Viele Fans unterstützten die nervösen Teilnehmer mit Fanplakaten, Sprechchören und ohrenbetäubendem Applaus. „Ich bin einfach nur aufgeregt“, kommentierte Schüler Joaquin, bevor er auf die Bühne trat, um ein Gedicht zu rappen. Schülersprecherin Alissa Dittes führte durch die Veranstaltung, bei der die Beiträge so unterschiedlich waren wie nie zuvor: Singen, Tanzen, selbstkomponierte Musikstücke, aber auch Einradfahren, Jonglieren, Stand up- Comedy und Beatboxing. Von der gebotenen Vielseitigkeit waren alle Zuschauer begeistert. Die Jury war um ihre Aufgabe nicht zu beneiden. Während sich die Jurymitglieder zur Beratung zurückzogen, unterhielt die neunköpfige Schulband das Publikum.

Als Siegerin der 5. und 6. Klassen durfte sich Blerta Syla freuen. Efsthatios Ranelas ging als Sieger der 7. bis 10. Klassen hervor.  Neben den Siegern wurden alle Teilnehmer von den Zuschauern gefeiert. Die Anerkennung ihrer Mitschüler war ihnen sicher. „Es war toll! Im nächsten Jahr sind wir sicher wieder dabei“, kündigten viele Schüler bereits an. Damit endete ein erfolgreicher und unvergesslicher Abend für die Schulgemeinschaft der MPR.

(HL)

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