Stadtbücherei sucht: „Größte Leseratte“

Stadtbücherei sucht LeseratteZum Auftakt von „Heiß auf Lesen“ kam Regierungspräsidentin Nicolette Kressl nach Bretten

Bretten. „Bücher sind der beste Stoff“ und „Bücher sind wie die Liebe – man kommt kaum von ihnen los“ – viel bessere Werbung hätte sich die Stadtbücherei für die Aktion „Heiß auf Lesen“ nicht wünschen können. Schüler der Max-Planck-Realschule hatten auf Plakate geschrieben, was sie vom Lesen halten. Die neue Regierungspräsidentin Nicolette Kressl war gestern zum ersten Mal nach Bretten gekommen, um den Startschuss der Leseclub-Aktion im Regierungsbezirk zu geben. Bei einer bunten Feier vor dem Rathaus warb Kressl für die spannende Sommerlektüre. „Jeder der mitmacht, hat nicht nur jede Menge Spaß, sondern tut auch noch etwas für seine Bildung.“

Bei der Aktion „Heiß auf Lesen“, gibt es in den Stadtbüchereien etwa 200 zusätzliche Aktionsbücher, die für Schüler der fünften bis siebten Klasse ausgewählt sind. Mit Clubausweis ausgestattet können sie sich all diese Bücher ausleihen und bei der Rückgabe Fragen zum Inhalt beantworten. Für die eifrigsten Leseratten gibt es Preise zu gewinnen. Weil die Max-Planck-Realschüler im vergangenen Jahr die Nase vorne hatten, durften sie jetzt die Auftaktaktion mitgestalten. Auch Bürgermeister Willi Leonhardt unterstützte die Aktion und versprach zudem, den Kinder und Jugendbuch-Bereich der Stadtbücherei noch in diesem Jahr aufzumöbeln.

Danach war die Bühne vor dem Rathaus frei für die Kinder und Jugendlichen. Sie hatten sich kreativ mit dem Thema auseinandergesetzt und zeigten, warum es sich lohnt, öfter mal zu lesen. Zwei Schüler fassten den Inhalt eines ihrer Lieblingsbücher rappend zusammen. Andere falteten per Origami-Technik eine Figur aus einem der ausgewählten Bücher namens „Yoda ich bin! Alles ich weiß!“ von Tom Angleberger. Bernd Neuschl erweckte schließlich als Vorleser die Figuren des Buches zum Leben.

Und leichter Regenschauer gab einen Vorgeschmack darauf, wie man einen verregneten Sommer mit spannenden Büchern trotzdem gut übersteht.

„Heiß auf Lesen“ startete 2011 in zehn Bibliotheken, untere anderem in Bretten: „Die Bibliothek hier ist auf einem guten Weg, deswegen haben wir die Auftaktveranstaltung nach Bretten gelegt“, erklärte Susanne Thiele vom Regierungspräsidium.

Wer in seiner Schule noch keinen Leseausweis für die Aktion bekommen hat, kann ihn sich in der Stadtbücherei holen: Dienstag, Donnerstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr.

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MPR und Sparkasse Kraichgau kooperieren

Sparkasse KraichgauDie Max-Planck-Realschule Bretten und die Sparkasse Kraichgau intensivieren ihre bisherige Arbeit unter dem Dach der IHK-Initiative „Wirtschaft macht Schule“. Bei der feierlichen Unterzeichnung der Kooperationsverträge lobte Oberbürgermeister Martin Wolff den Mut sich gemeinsam dem Wandel zu stellen und so Synergieeffekte für Schule als auch für die Wirtschaft zu nutzen.

„Ausbildung bringt die besten Zinsen“ stellte Oberbürgermeister Martin Wolff heraus. Eine Kooperation aus Schule und Wirtschaft liefere hierzu die „besten Konditionen“. OB Wolff, der seinerseits Anfang der 70er Jahre die Max-Planck-Realschule besuchte, würdigte die geleistete Arbeit der Realschule und blickte angesichts der Kooperationsvereinbarung auch optimistisch in die Zukunft.

Schulleiter Martin Knecht unterstrich, dass mit der Zusammenarbeit ein weiterer „Meilenstein“ in der Historie seiner Schule gelegt werde. Mit ca. 900 Schülern stellt die Brettener MPR die größte Realschule im gesamten Landkreis Karlsruhe. DKooperationaher sei es richtig und wichtig, mittels enger Kontakte zur örtlichen Wirtschaft, den Schülerinnen und Schülern die Wahl und den Einstieg in den Beruf so fließend und unproblematisch wie möglich zu gestalten.

In Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler versicherte Norbert Grießhaber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kraichgau, dass die Wirtschaftslage entgegen anders lautender Berichterstattung als „durchaus robust“ zu bezeichnen ist. Er erklärte den Jugendlichen, dass die Sparkasse in den kommenden Jahren „viele junge, engagierte Leute benötigt“.

Alfons Moritz, Geschäftsbereichleiter Berufsbildung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe forderte: „Es darf kein Jugendlicher verloren gehen“, da „bereits 2025 ca. sechs Millionen Fachkräfte fehlen werden“.

Er freute sich über die bisherige Bilanz des „Wirtschaft macht Schule“- Projektes: Bereits 637 Kooperationsvereinbarungen seien unterzeichnet, weitere 60 erwarte man noch in diesem Jahr.

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Alt und Jung gestalten gemeinsam einen Balladenabend

Die Senioren vom Haus Schönblick in Neibsheim trafen sich dabei mit den SchülerInnen der Klasse 7d in der Max-Planck-Realschule, die das Generationen übergreifende Projekt initiiert hatte. Ungewohnt war für die Älteren die Umgebung: Die jungen Projektpartner hatten sie in die Mensa der Schule eingeladen. Zunächst begannen die SchülerInnen mit den Balladen „Die Bürgschaft“ und „Der Handschuh“ von Schiller, um dann die Balladen, „Der Zauberlehrling“, „Der Erlkönig“ „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ und „John Maynard“ folgen zu lassen. Die Senioren agierten dabei als Vorleser, Schauspieler oder Sänger. Die Gemeinschaft der Schüler und älteren Menschen entwickelte sich prächtig. Von anfänglicher Scheu war auf beiden Seiten nichts mehr zu spüren. Nach 11/2 Stunden werden wir zum Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir sitzen zusammen, erzählen und lassen uns die „Zwischenmahlzeit“ schmecken. Im Gespräch wurde der Wunsch der Senioren laut, einmal am Unterrichtsgeschehen teilnehmen zu können. „Ich möchte einmal sehen, wie so eine Unterrichtsstunde in der heutigen Zeit abläuft. Früher gab es ja noch Schlä-ge mit dem Rohrstock, heute ja nicht mehr. Also ich würde gern mal dabei sein!“, teilte uns eine Dame mit. Und die anderen wollten dann auch mit. Es sieht ganz so aus, als wäre dieses Projekt „Alt und Jung“ mit den Aufführungen im Juni nicht zu Ende. Zu den Aufführungen sind alle Bewohner/innen, Angehörigen, Mitarbeiter/innen und Freunde des Hauses eingeladen.

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Brettener Schüler in der walisischen Partnerstadt

Wales Austausch33 Schüler der Max-Planck-Realschule besuchten Brettens walisische Partnerstadt Pontypool. In der West-Monmouth-School erwartete sie ein umfangreiches und auch sehr abwechslungsreiches Programm. Erste Kontakte wurden beim gemeinsamen Kochen und Backen von walisischen Spezialitäten geknüpft. Bei einem Empfang im Rathaus von Pontypool erwartete die MPR-Schüler ein Buffet mit erlesenen Spezialitäten.

Die Stadtverwaltung mit ihren Vertretern begrüßte die Schüler herzlich. In einem walisischen Café durften die Schüler selbst Pralinen herstellen. Aus köstlichen Zutaten konnte jeder selbst wählen, wie er seine Pralinen verzieren wollte. Ein Höhepunkt des Wales-Besuchs war der Besuch des Bergwerks „Big Pit“. Ausgerüstet mit Grubenlampen und Notfallpaket wurden die Stollen der alten Mine besichtigt. Besonders angesprochen wurde die Kinderarbeit in den Bergwerken. „Mann, bin ich froh, dass wir nur eine halbe Stunde dort unten waren,“ meinte Robin Grimm.

Bei sportlichen Wettkämpfen am. Strand wurde manch neue Freund­schaft geknüpft, und so ließen sich die deutschen Schüler auch gerne von ih­ren Waliser Freunden durch die Shop­ping-Szene in Cardiff führen. Über das Peter- und Paul-Fest werden nun die Schüler aus Wales erwartet.

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Stärkere Verzahnung von Theorie & Praxis

PrefagKooperationsvertrag von Walzbachschule und Max-Planck-Realschule mit der Wössinger Prefag

Walzbachtal-Wössingen. Die Jöhlinger Walzbachschule und die Brettener Max¬Planck-Realschule (MPR) haben einen neuen Kooperationspartner. Thomas Fuchs, kaufmännischer Leiter der Wössinger Prefag, unterzeichnete zusammen mit den Rektoren Axel Orschessek, Mar¬tin Knecht sowie den Bürgermeistern Karl-Heinz Burgey und Martin Wolff die Vereinbarung, die die stärkere Verzah¬nung von Theorie und Praxis zum Ziel hat.

Die Erkenntnis, dass Schule und Praxis eine Einheit bilden müssen, gewinne zunehmend an Terrain, meinte Martin Wolff. Zunehmend schlössen Schulen und Betriebe Kooperationsverträge zu beiderseitigem Nutzen ab. Die Kooperationen seien klassische Win-Win-Situationen.

Axel Orschessek erinnerte daran, dass die Walzbachschule schon sehr lange mit Prefag zusammenarbeite. Er freue sich, dass die gute Zusammenarbeit in dem Kooperationsvertrag münde. Gerade für das Angebot der mittleren Reife „brauchen wir Rat und Tat derjenigen, die in der Praxis stehen“, betonte der Rektor. Wenn die Schule die Berufsorientierung ausbauen wolle, sei sie auf solche Kooperationspartner angewiesen.

Die Realschule sei die Schulform, so betonte MPR-Rektor Martin Knecht, die sowohl die Menschenbildung als auch. den Bezug zur Wirtschaft und Arbeitswelt im Auge gehabt habe. Er hoffe sehr, „dass diese äußerst gesunde, von Wirtschaft und Industrie sehr anerkannte Schulart nicht durch sozialromantisch kaschierte Einheitsschulgedanken dem Versuch der Gleichmacherei zum Opfer fällt“. Als größte Realschule im Stadt- und Landkreis sei man dankbar, dass man auf Firmen zurückgreifen könne, die Praktikumsstellen zur Verfügung stellen.

Thomas Fuchs wies darauf hin, dass bei Prefag seit 1969 bereits 130 Auszubildende ihre Lehre abgeschlossen haben.

Nach der Krise von 2008, in der auch Prefag viele Arbeitsplätze habe abbauen müssen, halte im Augenblick der Aufschwung an. Nicht zuletzt deshalb werde man die Zahl der Azubis von 16 auf 20 steigern. Das Unternehmen der Spitzentechnologie biete gute Perspektiven in einem Spitzen-Lehrbetrieb. Als ein von der Industrie- und Handelskammer ausgehendes Erfolgsmodell bezeichnete Annemarie Herzog das Projekt „Wirtschaft macht Schule«. Es sei wichtig, dass die duale Ausbildung ein starkes Standbein in den Schulen habe. Die Schule brauche starke Partner, meinte Karl-Heinz Burgey. Es sei der Walzbachschule gelungen, ein Netz von Kooperationspartnern aufzubauen. Prefag sei in diesem Netz ein idealer Kooperationspartner, der Arbeitsplätze in einer breiten Palette biete.

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Bläserklasse kommt auf den Stundenplan

BläserklasseBretten (BNN). Ab dem Schuljahr 2012/13 startet die Max-Planck-Realschule ein neues Musikprojekt. In Kooperation mit der Stadtkapelle Bretten soll eine komplette fünfte Klasse als so genannte Bläserklasse eingerichtet werden.

Ob Trompete, Posaune, Saxofon oder Klarinette – zwei Schuljahre lang lernen die Schüler, ein für sie völlig neues Blasinstrument in einem Orchester zu spielen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Schüler werden von ausgebildeten Instrumentalisten der Stadtkapelle Bretten während des regulären Musikunterrichts an ihrem Instrument unterrichtet und proben gleichzeitig von Anfang an gemeinsam als Orchester. Die Instrumente können die Schüler über die Stadtkapelle ausleihen. Bei der Informationsveranstaltung für Viertklässler am Dienstag, 13. März, 16 Uhr, haben die Kinder an der Max-Planck-Realschule die Möglichkeit, alle Instrumente auszuprobieren und zu erkunden, welches Instrument am besten zu ihnen passt. Gleichzeitig stehen Experten zur Verfügung, die alle Fragen rund um die Bläserklasse beantworten.

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Klassenzimmer werden zu Kreativ-Räumen

Bretten (BNN). Die Erwartungen an den ersten KreAktivTag an der Max-Planck-Realschule waren hoch. Warum sonst sollten sich weit über 100 motivierte Schüler mit engagierten Lehrkräften, Eltern und ehemaligen Schülern an einem Samstagmorgen treffen? Der traditionelle KreAktivAbend wurde in diesem Jahr zum KreAktivTag, bei dem die Schüler eingeladen waren, gemeinsam aktiv und kreativ zu sein.

Im Vorfeld konnten sich die Schüler für über zehn Workshops bei den Initiatorinnen Steffi Eckstein, Regine Maier und Sabina Gessler anmelden. Fünf Stunden lang blieben die Gruppen unter sich. Kein Gong unterbrach sie, bis sich um 15 Uhr alle im Musiksaal trafen, um zu sehen, was an diesem Tag entstanden ist. Die Klassenzimmer verwandelten sich in wahre Kreativräume. Im Zeichensaal rollten die Schüler fleißig ihre Filzkugeln, die später zu Schmuck, Handytaschen oder Filzblumen geformt wurden. Nebenan entstanden spannende Perlenkreationen, teilweise mit selbstgefertigten Papierperlen. Musik klang aus einem weiteren Klassenzimmer, in dem Schüler der achten und neunten Klasse in einem HipHop-Workshop an nur einem Vormittag eine Choreographie einstudierten. „Es ist noch viel besser geworden, als ich es mir vorgestellt habe“, kommentierte ein Schüler strahlend. Eine siebte Klasse kam sogar geschlossen und arbeitete an ihrer Präsentation der Ballade „John Maynard“ weiter. „Wir konnten viele neue Ideen umsetzen, haben endlich genug Zeit zum Proben gehabt und uns deutlich verbessert“, berichtet Moritz Kritzer stolz.

KreAktivTag 2012Die Orchester-AG eröffnete mit ihrem Auftritt die Präsentationen am Nachmittag. Schülersprecherin Alissa Dittes führte durchs Programm, bei dem die Schüler unter anderem einen unglaublichen Zaubertrick mit einer Kiste und 15 Schwertern zeigten. Die Zuschauer hörten eine mitreißende Trommelkomposition, einige durften Kostproben aus der brasilianischen Küche probieren. Die Theaterwerkstatt zeigte Sketche zum Thema „Verwandlung“ und zwei Ehemalige stellten mit ihrer Gruppe die Trendsportart „Parcours“ vor. Der Schülerchor trat auf, die Ergebnisse des Papierschöpfkurses wurden bestaunt und ein mutiges Mitglied der Schulband, Daniel Allegro, sang ein emotionales Solo. Nicht nur die Schüler, sondern auch die Leiter der Workshops sind stolz auf die Ergebnisse. „Spürbar ist, dass hier motivierte Schüler mitmachen, die Lust haben etwas entstehen zu lassen“, erklärt eine Lehrerin begeistert.

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