Mrz 16 2017

Die Generation WhatsApp

Max-Planck-Realschule fördert verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien

Die soziale Plattform WhatsApp ist bei Jugendlichen wohl die angesagteste und meist verwendete App auf ihrem Smartphone. Auch in der Schule spielt deshalb der verantwortungsvolle Umgang mit dieser Plattform und den neuen Medien im Allgemeinen eine große Rolle. Die Max-Planck-Realschule lud deshalb Frau Petra Fehse vom Landesmedienzentrum (LMZ) Karlsruhe ein. Im Rahmen eines Projekts, das sich „101 Schulen“ nennt, bietet das LMZ in Form von Workshops, Informationsveranstaltungen und aktiver Medienarbeit für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern Informationen und Anregungen zum kompetenten Umgang mit Medien in Schule und Familie. Der Grundstein für den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien und speziell mit sozialen Plattformen legt die MPR dafür schon in den 5.Klassen. Vor den Faschingsferien nahmen deshalb alle 5.Klässler an einem Workshop von Frau Fehse teil. Es ging dabei unter anderem um Chancen und Gefahren von WhatsApp und wie sich die Schülerinnen und Schüler schützen können. Einige der 5.Klässler waren schockiert, als die Workshopleiterin ihnen mitteilte, was soziale Plattformen und das Internet allgemein alles über den einzelnen Schüler weiß. Dabei ging es ihr vor allem darum, dass die Schülerinnen und Schüler vorsichtig damit umgehen, welche persönlichen Daten und Informationen sie im Chat von WhatsApp austauschen. Am Abend hatten auch die Eltern der 5.Klassen die Möglichkeit, in die Lebenswelt ihrer Kinder hineinzuschauen. Schwerpunktmäßig ging es dabei um Datenschutz, Rechte der Kinder und die Sicherheit sowie, wann es nötig sei, die Polizei einzuschalten. Über WhatsApp hinaus wies Frau Petra Fehse auch auf weitere soziale Netzwerke wie Youtube und facebook hin. Realschullehrerin Eva Deininger empfand den Tag als sehr gelungen und betonte nochmals, wie wichtig es ist, dass Eltern auch wissen, was ihre Kinder in ihrer Freizeit mit ihrem Smartphone oder am PC tun.

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Mrz 15 2017

Treuer Wegbegleiter für eine stressige Zeit

MPR-Sechstklässler kooperieren mit Lehrerseminar Karlsruhe

Zu Beginn ihrer Referendarzeit erhielten die angehenden Junglehrerinnen und Junglehrer des Karlsruher Seminars ein Willkommensgeschenk aus Bretten. Alle neuen Referendare für die Sekundarstufe I dürfen sich nun über einen ständigen Wegbegleiter für ihre Ausbildungszeit freuen. Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c der Max-Planck-Realschule stellten in Kooperation mit dem Ausbildungsseminar einen besonderen Kartenhalter her – für Notizen, Fotos, Termine oder Sonstiges. Unter Anleitung ihrer Techniklehrerin Franziska Gauly, selbst Referendarin an der MPR, erprobten die Sechstklässler ihr Geschick in der Bearbeitung von Holz. Alle gelungenen Werkstücke wurden offiziell beim Eröffnungsgottesdienst in Karlsruhe übergeben und schmücken nun die Schreibtische der angehenden Junglehrerinnen und Junglehrer. Die MPR-Schüler sind mächtig stolz auf die positive Resonanz aus Karlsruhe.

 

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Feb 27 2017

Bläserklassenprojekt an der Max-Planck-Realschule

Informationsangebot für die neuen 5-Klässler

Bereits fünf Jahre besteht die Kooperation der Max-Planck-Realschule (MPR) mit der Stadtkapelle und der Musikschule Bretten. Ziel des Projektes „Bläserklasse“ ist, Schüler der Realschule an die Musik praktisch heranzuführen. Nach fünf Jahrgängen zeigt sich der enorme Erfolg des Projektes. Viele Schüler absolvierten die zweijährige Grundausbildung in der Bläserklasse und musizieren heute begeistert im Schulorchester oder im Jugendorchester der Stadtkapelle Bretten.

Das Projekt ist aufgrund der günstigen Konditionen besonders attraktiv. Die Kinder starten in der Regel ohne Vorkenntnisse. In der regulären Unterrichtszeit werden sie von Instrumentallehrern der Musikschule auf einem Instrument ihrer Wahl an der MPR unterrichtet. Ergänzend hierzu spielen alle Schüler wöchentlich im Klassenverbund als Klassenorchester. 

Die Stadtkapelle stellt für die Bläserklassenzeit ein Leihinstrument zur Verfügung, um den Eltern die Anschaffung eines Instrumentes zu ersparen.

Auch im kommenden Schuljahr 2017-18 wird wieder eine Bläserklasse an der MPR eingerichtet.

→ Infoveranstaltung für alle Viertklässler:

Dienstag, den 14. März, um 15.30 Uhr im Foyer der MPR

→ Zusätzliches Informationsangebot zur Bläserklasse:

Dienstag, den 28. März, um 19 Uhr im Musiksaal der MPR

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Dez 13 2016

Vorlesewettbewerb 2016 an der MPR

Die glückliche Siegerin Novalee Münch (6c) mit Frau Engel von der Buchhandlung Kolibri in Bretten.

Auch in diesem Jahr zeigen die sechsten Klassen wieder ihre Lesefertigkeiten. Im landesweiten Vorlesewettbewerb wird zunächst aus jeder Klasse ein/e Schüler/in gewählt, die im schulinternen Vorlesewettbewerb gegen vier andere Schüler/innen aus den Parallelklassen antritt. In diesem Jahr sitzen Herr Stäblein und Frau Zander der MPR mit Frau Engel von der Buchhandlung Kolibri in Bretten in der Jury. Neben Lesetechnik und Interpretation wird auch die Textauswahl des Schülers/ der Schülerin bewertet.

Novalee Münch aus der 6c setzt sich gegen ihre vier Mitschüler aus den Parallelklassen durch und nimmt nun als Schulsiegerin der Max-Planck-Realschule am Stadtentscheid in Bretten teil.

Als ersten Preis darf sich Novalee Münch ein Buch in der Buchhandlung Kolibri aussuchen. Für den zweiten und dritten Sieger stellt die Buchhandlung Gutscheine aus. Vielen Dank dafür!

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Dez 02 2016

Bernard Zimmerman erzählt Zehntklässlern der MPR die Geschichte seiner Familie

(v.l.) Karolina Juskaite, Bernard Zimmermann, Laetizia Bender, Sümeyya Ciftci. Mit seiner lebendigen Art begeistert Bernard Zimmermann die Schülerinnen und Schüler.

(v.l.) Karolina Juskaite, Bernard Zimmermann, Laetizia Bender, Sümeyya Ciftci. Mit seiner lebendigen Art begeistert Bernard Zimmermann die Schülerinnen und Schüler.

Ein Engel an seiner Seite

70.000 Menschen halten im Stadion der New York Yankees den Atem an und folgen mit den Augen gebannt dem Weg des Balles, der vom „Batter“ gerade eben zu einem „Homerun“ geschlagen wurde. Unter ihnen auch Hermann Zimmermann, geboren 1925 in Köln als Sohn jüdischer Eltern, der das erste Mal in seinem Leben ein Baseballspiel besucht. Das Unglaubliche geschieht und ausgerechnet der Auswanderer fängt den Ball.

„Mein Vater sagte immer, dass die Chance, diesen Ball zu fangen, höher war, als als Jude den Holocaust zu überleben“. Mit diesen eindringlichen Worten beschreibt Bernard Zimmerman, Zeitzeuge der zweiten Generation, welches Glück sein Vater hatte, diese schrecklichen Ereignisse zu überleben. Dieser hatte sie im Buch „Ein Engel an meiner Seite“ beschrieben und sich zur Aufgabe gemacht, von dieser grauenhaften Zeit und den verschiedenen Stationen seiner Flucht zu berichten – eine Aufgabe, die nun, nach seinem Tod sein in den USA geborener und in Kraichtal lebender Sohn Bernard übernimmt.

Mit vielen großformatigen Fotos und Karten beschreibt Bernard Zimmerman den Weg seines Vaters vom Köln der 30er Jahre über Holland, Frankreich und  die Schweiz ins sichere New York. Mehrmals entkommt Hermann Zimmermann nur um Haaresbreite den nationalsozialistischen Häschern und hat immer wieder Glück, nicht gefasst zu werden. Bernard Zimmerman klagt nicht an oder versucht Mitleid zu wecken, auch jegliche Schuldzuweisung liegt dem Nachkommen fern. Stattdessen sorgt er in seiner humorvollen, ansprechenden Art dafür, dass die Zehntklässler seinen Ausführungen über seinen Vater und sein eigenes Leben gebannt folgen. „Trotz der ernsthaften Thematik schafft er es lustig zu sein“, erzählt die Schülerin Karoline Juskaite begeistert, „er sucht das persönliche Gespräch mit uns Schülern und erzählt uns dabei die Reise seines Vaters.“ Mit anschaulichen, lebensnahen Beispielen zeigt er auf, dass unsere Demokratie ein wichtiges Gut ist, das es zu wahren und schützen gilt.

Die Schüler der Klassen 10a, 10d, 10e und 10f zeigten sich im Nachhinein durchweg begeistert und bewiesen, dass Geschichte auch für Jugendliche kein „totes“ Fach ist, sondern unser heutiges Leben bereichern kann.

Geschichtslehrer Matthias Steudinger dankte Herrn Zimmerman im Namen des Geschichtskollegiums und betonte, dass dieser Besuch nach Möglichkeit wiederholt werden solle.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der MPR, der den Vortrag ermöglichte.

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Nov 27 2016

Die MPR macht mit der Schülerfirma AG beim Förderwettbewerb SpardaImpuls mit

MPR Timer 2016/17Die Max-Planck-Realschule macht mit der Schülerfirma AG – Projekt Schulplaner 2017/2018 – beim Förderwettbewerb SpardaImpuls mit.

Bei diesem Förderwettbewerb zählt jede Stimme!

Vom 7. November (8 Uhr) bis 5. Dezember (18 Uhr) kann kostenlos abgestimmt werden, welche Schulprojekte wir mit den Publikumspreisen auszeichnen. Die 250 Projekte mit den meisten Stimmen werden von uns mit Preisen zwischen 500 Euro und 2.500 Euro gefördert. Zur Teilnahme an der Abstimmung gibt der Nutzer auf dem Projektprofil einer Schule seine Mobilfunknummer ein. An diese wird eine SMS mit drei Abstimmcodes versendet. Die drei Abstimmcodes entsprechen drei Stimmen, die in den folgenden 48 Stunden nach Anforderungszeitpunkt beliebig auf ein bis drei Schulen verteilt werden können. Die Abstimmung ist kostenlos und die Mobilfunknummern werden von uns nicht für Werbezwecke verwendet.

Zusätzlich vergibt unsere Jury Förderpreise über insgesamt 15.000 Euro an besonders beeindruckende Einreichungen. Grundlage der Juryentscheidung ist Ihr Projektprofil.

Nun sind Sie gefragt!
Das Profil unserer Schule erreichen Sie direkt unter:
http://www.spardaimpuls.de/profile/max-planck-realschule/

Bitte unterstützen Sie die MPR und ihre Kinder!

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Nov 16 2016

Schülerinnen und Schüler setzten sich mit aktueller Flüchtlingsthematik auseinander

Planspiel 2016Flüchtlinge willkommen?

Schülerinnen und Schüler der Max-Planck-Realschule Bretten setzten sich mit aktueller Flüchtlingsthematik auseinander

Seestadt soll 50 Flüchtlinge aufnehmen. Die 17.200 Seelen Gemeinde setzt sich in einer Bürgerversammlung mit den Fragen auseinander, wo und wie die Flüchtlinge untergebracht werden sollen und wie diese integriert werden können. Als Unterbringungsmöglichkeiten stehen die leerstehende alte Schule, dezentrale leerstehende Wohnungen oder eine „Containersiedlung“ zur Verfügung. Ausgehend von diesem Szenario setzten sich die Klassen 10b und 10e im Rahmen des Religionsunterrichts mit diesem aktuellen Thema einen ganzen Vormittag lang auseinander.

Im Zusammenhang mit der im Religionsunterricht zu behandelnden Thematik „Bergpredigt“ beabsichtigen die beiden Religionslehrkräfte Angela Knapp und Martin Knecht, mit der Fragestellung „Flüchtlinge willkommen?!“ einen aktuellen Bezug insbesondere zu heutigen Problemfeldern herzustellen, die Schüler in Bretten direkt betreffen. Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung unterstützten dieses Projekt tatkräftig durch Wissensimput und Moderation des Planspiels.

Ziel dieses Planspiels ist es, die Schülerinnen und Schüler mit der Asyl- und Flüchtlingsthematik vertraut zu machen und sie direkt mit dieser Problematik „vor Ort“ zu konfrontieren. In dieser offenen Form des Unterrichts werden Schlüsselqualifikationen wie bspw. Verantwortungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit gefördert. Außerdem lernen die Schüler, sich mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen und auch kommunale Entscheidungsprozesse und Strukturen nachzuvollziehen. Unterschiedliche Ansätze und Sichtweisen auf die Themen Integration und Willkommenskultur werden vermittelt bis hin zur Frage, wie sich jeder Schüler selbst einbringen kann.

Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es zunächst, sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen und sich in deren Standpunkte einzulesen. Neben dem im Klassenverband demokratisch gewählten Bürgermeister, vertreten von Cedric Balmert (10b), sollten bei der Bürgerversammlung verschiedene Parteien, eine Bürgerinitiative, Vereine und der Jugendbeirat Stellung beziehen, wie die Flüchtlinge in Seestadt am besten untergebracht werden sollten. Nach der Eröffnungsrede des Bürgermeisters stellte zunächst jede „Partei“ ihre gesammelten Positionen und Argumente vor. Schnell wurde dabei klar, dass jede Gruppe nachvollziehbare Argumente vorbrachte, wo letztendlich die Flüchtlinge untergebracht werden sollten und wie sie am besten in die Gemeinde integriert werden könnten.

David Kampa (10b) vertrat die Presse in der Bürgerversammlung und fasste die aktuelle Debatte in einem kurzen „Faktencheck“ für alle zusammen. Anschließend erfolgte eine offene und inhaltlich kontroverse Debatte. Selbstbewusst und bestimmend moderierte Cedric Balmert die Bürgerversammlung. Letztendlich einigte sich die Mehrheit der Gruppierungen nach reger Diskussion auf einen Kompromiss: Ein Teil der alten Schule solle für Asylantenfamilien saniert werden, alleinstehende Männer sollen in der „Containerstadt“ untergebracht werden.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich in der abschließenden Reflexion zufrieden und kritisch. Sie hatten großen Spaß daran, sich in die Rollen einzufinden und die realistisch dargestellten demokratischen Strukturen nachzuvollziehen und zu verstehen. Allerdings bemängelten sie das Wissen über finanzielle Mittel einer Gemeinde, da dies möglicherweise ebenfalls ausschlaggebend für den Ausgang dieser Diskussion hätte sein können.

Zum Abschluss lobten die Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung die äußerst rege Diskussion: „Wir erleben sehr selten eine Klasse, die einen ganzen Vormittag lang so interessiert und diskussionsfreudig bei der Sache ist“. Auch Realschulrektor Martin Knecht war begeistert: „Es ist unglaublich, wie ihr Schüler euch in die Debatte eingebracht habt, euern Standpunkt vertretet und nicht locker lasst, eure Meinung vorzubringen. Und dies alles zum Wohle von Flüchtlingen. Ich bin stolz auf euch!“

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