Schüler der Max-Planck-Realschule erleben die Schönheit Wales

PressefotoBretten. Fast viermal so viele Schafe wie Einwohner, 641 Burgen und eine etwa 1200 Kilometer lange Küste: Wales, das grüne und hügelige Land im Westen von Großbritannien, eroberte auch dieses Jahr die Herzen von 46 Schülern der Max-Planck- Realschule (MPR) , die mit ihren Betreuern Silke Maier, Christoph Hellmuth und Julian Dambach die erste Juliwoche dort verbrachten. Nachdem man bei der Anreise London mit Doppeldeckerbussen und einer Fahrt auf der Themse erlebt hatte, ging es weiter Richtung Swansea, wo die Schüler in Gastfamilien untergebracht waren. Schon ein Ritual ist der jährliche Besuch der Westmonmouth School in Pontypool, wo man überaus freundlich von Mr. Jon Horlor, dem Gemeinderatssprecher der Stadt, begrüßt wurde. Dieser ließ es sich auch nicht nehmen, die Schüler tatkräftig beim Backen von Welsh cookies zu unterstützen.

Wie jedes Jahr standen das Bergwerk Big Pit, Caerphilly Castle, Cardiff und eine Fahrt mit der Dampfeisenbahn durch den Nationalpark Brecon Beacons auf dem Programm. Begeistert waren die Schüler von Tenby, einem entzückenden Hafenstädtchen an der Westküste, das von zwei Stränden umgeben ist. Das Meer bei Rhossili Beach auf der Gower Halbinsel lud dann zum Schwimmen in den Fluten des Atlantiks ein. Als Höhepunkt folgte eine Küstenwanderung in Pembrokeshire. Von St. David´s ging es nach St. Justinian, einer der reizvollsten und abwechslungsreichsten Teilstrecken des Wales Coast Path. Dieser Küstenabschnitt zeichnet sich durch seine schroffe, raue und wilde Natur aus, die immer wieder von Buchten, Häfen und weiten Sandstränden unterbrochen wird. Der Atlantik brandete an diesem Tag gegen die Klippen, dass es nur so krachte. Schwer beeindruckt standen die Schüler den Naturgewalten, wie sie sich hier an der Küste zeigen, gegenüber. Wie staunten aber auch die Einheimischen, als die Schülergruppe der MPR auf dem Küstenwanderweg marschierte, angeführt von zwei Schülern, die die walisische sowie die deutsche Flagge vor sich trugen. Der Zeitplan an diesem Tag verzögerte sich, denn immer wieder wurde man von Walisern auf die Flaggen angesprochen , jeder hoffte auf das Endspiel bei der EM zwischen Wales und Deutschland (wozu es leider nicht kam). Den Abschluss der Fahrt bildete auf der Heimreise das Städtchen Canterbury. Vor der berühmten Kathedrale auf dem malerischen Platz „The old buttermarket“ versammelten sich die Schüler spontan um einen Straßenmusiker. Sie gruppierten sich um den Brunnen, saßen auf der Straße und sangen mit dem Musiker im Chor die Lieder der englischen Charts im Licht der untergehenden Sonne. Einen schöneren und stilvolleren Abschied einer Studienreise kann man sich nicht vorstellen.

MS

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