Schüler der MPR setzen ein buntes Zeichen für den Frieden

Friedenslicht an der MPR55 Luftballons mit kleinen Segenswünschen auf dem Weg zum Horizont

Am Freitag fand wieder der alljährliche Lichtermarsch der Max-Planck-Realschule nach Ruit statt, um der dortigen Kirchengemeinde das Friedenslicht von Bethlehem zu überbringen. In der Kirche geschah dies innerhalb einer kleinen adventlichen Besinnung, in der die Erlebnisse eines syrischen Mädchens und ihre Hoffnungen auf ein friedliches Leben in Deutschland  im Mittelpunkt standen. Gemäß des diesjährigen Mottos des Friedenslichts: „Hoffnung schenken – Frieden finden“ ließen die Jugendlichen am Ende 55 Luftballons mit kleinen Segenswünschen in die Lüfte steigen, verbunden mit dem Wunsch, anderen Menschen damit Hoffnung und Frieden zu schenken.

Das Friedenslicht wurde am Samstag zuvor von Vertretern der deutschen Pfadfinderverbände in Wien in Empfang genommen und dann am dritten Adventswochenende an Pfadfindern aus ganz Europa weitergegeben.

Über viele weitere Stationen erreichte das Friedenslicht dann auch die MPR in Bretten, fand dort einen Platz im Foyer der Schule und bildete das Zentrum vieler besinnlicher Andachten.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Schulen leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an unvergleichlicher Symbolkraft.

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