Mrz 21 2012

Stärkere Verzahnung von Theorie & Praxis

PrefagKooperationsvertrag von Walzbachschule und Max-Planck-Realschule mit der Wössinger Prefag

Walzbachtal-Wössingen. Die Jöhlinger Walzbachschule und die Brettener Max¬Planck-Realschule (MPR) haben einen neuen Kooperationspartner. Thomas Fuchs, kaufmännischer Leiter der Wössinger Prefag, unterzeichnete zusammen mit den Rektoren Axel Orschessek, Mar¬tin Knecht sowie den Bürgermeistern Karl-Heinz Burgey und Martin Wolff die Vereinbarung, die die stärkere Verzah¬nung von Theorie und Praxis zum Ziel hat.

Die Erkenntnis, dass Schule und Praxis eine Einheit bilden müssen, gewinne zunehmend an Terrain, meinte Martin Wolff. Zunehmend schlössen Schulen und Betriebe Kooperationsverträge zu beiderseitigem Nutzen ab. Die Kooperationen seien klassische Win-Win-Situationen.

Axel Orschessek erinnerte daran, dass die Walzbachschule schon sehr lange mit Prefag zusammenarbeite. Er freue sich, dass die gute Zusammenarbeit in dem Kooperationsvertrag münde. Gerade für das Angebot der mittleren Reife „brauchen wir Rat und Tat derjenigen, die in der Praxis stehen“, betonte der Rektor. Wenn die Schule die Berufsorientierung ausbauen wolle, sei sie auf solche Kooperationspartner angewiesen.

Die Realschule sei die Schulform, so betonte MPR-Rektor Martin Knecht, die sowohl die Menschenbildung als auch. den Bezug zur Wirtschaft und Arbeitswelt im Auge gehabt habe. Er hoffe sehr, „dass diese äußerst gesunde, von Wirtschaft und Industrie sehr anerkannte Schulart nicht durch sozialromantisch kaschierte Einheitsschulgedanken dem Versuch der Gleichmacherei zum Opfer fällt“. Als größte Realschule im Stadt- und Landkreis sei man dankbar, dass man auf Firmen zurückgreifen könne, die Praktikumsstellen zur Verfügung stellen.

Thomas Fuchs wies darauf hin, dass bei Prefag seit 1969 bereits 130 Auszubildende ihre Lehre abgeschlossen haben.

Nach der Krise von 2008, in der auch Prefag viele Arbeitsplätze habe abbauen müssen, halte im Augenblick der Aufschwung an. Nicht zuletzt deshalb werde man die Zahl der Azubis von 16 auf 20 steigern. Das Unternehmen der Spitzentechnologie biete gute Perspektiven in einem Spitzen-Lehrbetrieb. Als ein von der Industrie- und Handelskammer ausgehendes Erfolgsmodell bezeichnete Annemarie Herzog das Projekt „Wirtschaft macht Schule«. Es sei wichtig, dass die duale Ausbildung ein starkes Standbein in den Schulen habe. Die Schule brauche starke Partner, meinte Karl-Heinz Burgey. Es sei der Walzbachschule gelungen, ein Netz von Kooperationspartnern aufzubauen. Prefag sei in diesem Netz ein idealer Kooperationspartner, der Arbeitsplätze in einer breiten Palette biete.

Den Zeitungsartikel lesen…

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.mprbretten.de/starkere-verzahnung-von-theorie-praxis/