Okt 04 2013

Umweltprojekt „Erneuerbare Energien“ an der MPR Bretten

Umweltprojekt 2013Wie wird in Deutschland eigentlich Strom gemacht?

Dieser Frage gingen nun Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen der Max-Planck-Realschule in einem Umweltprojekt nach. In diesem Projekt, gesponsert von der Sparkasse Kraichgau, erforschten sie Möglichkeiten der konventionellen Energiegewinnung, diskutierten Vorzüge und Nachteile und experimentierten mit den erneuerbaren Energien.

Ziel dieses Umweltprojekts ist es, umweltgerechtes Handeln zu fördern. „Ohne Wissen und ganz praktische Umweltbildung ist es nicht möglich, Rücksicht auf Boden, Wasser, Luft, Tiere und Pflanzen zu nehmen“, weiß die Projektleitern Julia Wolter vom Verein „Deutsche Umwelt-Aktion e.V.“. „Deshalb können die Schüler an diesem Tag an Modellen und in diversen Versuchen Erfahrungen mit dem Thema Energie sammeln.“

Zunächst waren die Schüler überrascht, als sie bemerken, wie der Mensch im täglichen Leben vom Strom abhängig ist. An einem Modell wurde dann die konventionelle Energiegewinnung in einem Wärmekraftwerk erkundet. Schnell kamen die Schüler auf die Nachteile dieser konventionellen Energiegewinnung zu sprechen. Nun wurden verschiedene erneuerbare Energiequellen thematisiert und an zahlreichen Stationen ausprobiert. Besonders faszinierend war hierbei ein Solarauto, welches mit einer Taschenlampe bewegt werden konnte.

Auch Jürgen Schmid, NWA- und Techniklehrer an der MPR, zeigt sich von diesem Projekt begeistert. „Heute haben unsere Schüler neben der Theorie auch ein bisschen die Praxis der Energiegewinnung kennengelernt. Sicher nur an Modellen, allerdings ist dies ein erster Schritt zu einem bewussten Umgang mit Energie und den erneuerbaren Energiequellen.“

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