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Melanchthon-Akademie vergibt Preise

Kunstwettbewerb der Stiftung bringt exzellente Exponate an Brettener Schulen hervor

Der Wettbewerb der Melanchthon-Schülerpreis-Stiftung hat auch in diesem Jahr wieder exzellente und kreative Meisterwerke hervorgebracht. Zum vierten Mal vergab ein Gremium den Preis für herausragende Leistungen in der Disziplin Kunst und Kreativität. Junge Talente der Brettener Schulen waren aufgerufen, unter dem Motto „Die Wahrheit geht im Streit verloren“ innovative Ideen zu entwickeln und sich schöpferisch und intellektuell dem Thema zu widmen. Im künstlerischen Wettstreit werden die Teilnehmenden angeregt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, ihre Erkenntnisse unter dem Aspekt der Kunst in die Gegenwart zu adaptieren und ihre eigenen Formen zu entwickeln.

Der künstlerischen Freiheit der teilnehmenden Brettener Schülerinnen und Schüler will der Wettbewerb dabei keine Grenzen setzen. Die Behandlung des Themas kann in Form von Malerei, Collage oder Fotografie erfolgen. Die fünfköpfige Jury vergab in diesem Jahr insgesamt elf Preise. Vertreten waren Schülerinnen und Schüler des Edith-Stein-Gymnasiums (ESG), der Max-Planck-Realschule (MPR) und der Johann-Peter-Hebel-Gemeinschaftsschule (JHP).

In der Stufe I der fünften bis siebten Klasse überzeugte Max Mayer vom Edith-Stein-Gymnasium und erhielt den ersten Preis. Seine schwarz-weiße-Collage ist eine Auseinandersetzung der Themen „Krieg“ und „Impfen“. In seiner Ansprache erläuterte der Schüler, wie er die Gegenwart mit den Werten des Universalgelehrten Melanchthon verband und diese transformierte.

Justin Kuhn, Schüler der zehnten Klasse der MPR, beeindruckte in der Stufe II die Jury mit seinem Rapsong, den er auch selbst vortrug. In Reimform widmete er sich dem Leben Melanchthons und der Reformation, die der Gelehrte selbst mitprägte. Viel Applaus erntete seine außergewöhnliche Interpretation.

Die Europäische Melanchthon-Akademie Bretten fördert Schülerinnen und Schüler der Brettener Schulen und vergibt im zweijährigen Rhythmus diese Anerkennungspreise für exzellente Exponate. Überreicht wurden die Preise durch den Vorsitzenden der Schülerstiftung und ehemaligen Landtagsabgeordneten Joachim Kößler. Seine Laudatio würdigte den Humanisten Melanchthon. Er spannte den Bogen zur Gegenwart und verband damit auch die Nächstenliebe, die Melanchthon uneingeschränkt gelebt und eingefordert habe.

Anerkennungspreise in der Klassenstufe I erhielten Nimue Scholz (ESG) und Clara Fazzari (JPH). In der Klassestufe II gingen weitere Preise an Emilia Heer, Celine Kays, Nara Kremb, Joy Hradek, Jana Ginter (ESG) sowie Jan Lackus und Larisa Hodonj (MPR). Die Absolventen erhielten Geld- und Sachpreise. Gestiftet wurden die Preise und Auszeichnungen vom Lions Club Bretten-Stromberg. Die Kunstwerke sind im Melanchthonhaus ausgestellt.

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„Herausragende Rolle in der Schullandschaft”

Festakt - 50 Jahre MPRSchulpräsident Schnatterbeck Festredner bei Geburtstagsfeier der Max-Planck-Realschule

Bretten. Ihre Geburtstagsparty feierte die Max-Planck-Realschule (MPR) Bretten zusammen mit rund 200 Gästen in der Sporthalle „Im Grüner”. Rektor Martin Knecht begrüßte die „sehr geehrte Geburtstagsgesellschaft” von einer bunt erleuchteten Bühne herunter. Das MPR-Orchester, die Schulband, der Schulchor und die Tanzgruppe
umrahmten die offiziellen Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung.
Es sei „ganz toll, was die Realschule hervorbringt”, lobt Oberbürgermeister Martin Wolff in seiner Rede die Schule, deren Schüler er einst selbst gewesen ist. Die Realschule habe in den vergangenen 50 Jahren dazu beigetragen, dass Bretten als Mittelzentrum und als Schulstadt über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf genieße. „Ich persönlich bin der Meinung, die Realschule muss auch weiterhin ihren Bestand haben”, sagte der OB und gab sich zuversichtlich, dass sich die MPR dem steten Wandel in der Schullandschaft „mutig” stellen könne. Grußworte und viel Lob kamen auch vom Landtagsabgeordneten Joachim Kößler (CDU), von Schulsprecherin Elfate Latifi und vom Elternvertreter Daniel Meier.
Schließlich dozierte Schulpräsident Werner Schnatterbeck in seinem Festvortrag über die Realschule als „Schulart der Mitte”: Wegen ihrer „hohen Heterogenität der Schülerschaft” und der „Balance des Bildungsauftrages” spielten die Realschulen eine herausragende Rolle in der Schullandschaft.
Der MPR, der er seit Beginn seiner Laufbahn „besonders verbunden” ist, machte er ein schönes Kompliment, als er einen Schüler zitierte, der die MPR als „schön gesaltetes Gesamtkunstwerk” bezeichnet hat..

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