Schlagwort-Archiv: Kooperation

In den Ferien an die Schule?

Sommerschule in der letzten Ferienwoche an der MPR

Sommerschule an der MPR

„Diese Woche ging wirklich schnell vorbei. Das hätte ich nie gedacht,“ meinte Lukas Lemke. Und sein Mitschüler Colin Messerschmidt sagte nur lachend: „Nie hätte ich gedacht, dass ich einen Schultag von 8.30 Uhr am Morgen bis 16.30 Uhr am Nachmittag überleben würde. Aber die Woche hat wirklich Spaß gemacht.“

25 Schüler der 7. und 8. Klassen nahmen an der Sommerschule der AIM (Akademie für innovative Bildung und Management Heilbronn) teil. Jeden Tag wurden die Schüler von den vier Lehrkräften Stefanie Bregler, Thomas Frank, Silke Maier und Hannah Schnatterbeck in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik unterrichtet. Hier wurden ganz konkret Hilfestellungen angeboten und Inhalte wiederholt und eingeübt, die die Schüler sich zuvor gewünscht hatten. Beim täglichen gemeinsamen Frühstück und qualitativ hochwertigem Mittagessen kamen Lehrer und Schüler miteinander ins Gespräch, wobei hier die unterschiedlichsten Themen in einer lockeren Atmosphäre diskutiert wurden. Für das Freizeitprogramm war Rene Sulzer, ein Graffiti – Künstler und ehemaliger Schüler der MPR, verantwortlich. In Kooperation mit Heike Armbruster führte er die Schüler in die Grundlagen der Graffiti- Wandgestaltung ein. Nachdem man sich in der Theorie mit räumlichem Denken und Schattierungen beschäftigt hatte, zeigten die Schüler erste Versuche an der Sprühdose und verwirklichten ihre eigenen Skizzen an folierten Bauzäunen.  

Am Freitag fand dann eine Abschlussveranstaltung statt, zu der die Familien der Schüler eingeladen waren. Die Schülerinnen Lea Regert, Rebekka Abou und Emily Böhm führten durch das Programm. Hier wurden Schreibprozesse aus dem Deutschunterricht vorgestellt, englische Dialoge präsentiert und ein Mathe-Quiz durchgeführt. Danach zeigten die Schüler ihre „Graffiti-Kunstwerke“ und brachten damit doch manches Elternteil zum Staunen. Wer hätte schon geglaubt, dass man solch künstlerische Talente in der Familie hat. Die Schulleiterin Angela Knapp war beeindruckt von den Ergebnissen dieser Woche und fand die passenden Worte zum Abschluss:“ Dies wird nicht die letzte Sommerschul-Woche an der MPR gewesen sein. Wir freuen uns auf eine langjährige Kooperation mit der AIM.“

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Tag der Berufsorientierung mit 9 Firmen an der Max-Planck-Realschule

Acht- und Neuntklässler durften Unternehmerluft schnuppern

„Von dem habe ich per E-Mail meinen Praktikumsplatz für den November bekommen“, so Mathias Klump aus der 8A und meinte Maximilian Hagmann von der Firma Seeburger. Dieser ermöglichte den Schülern zusammen mit Oktay Kufaci und Marco Schulz einen Einblick in die Ausbildungsberufe bei Seeburger. Verschiedene Unternehmen aus Bretten und Umgebung waren gekommen, um ihre Ausbildungsprogramme vorzustellen und den Schülerinnen und Schülern der MPR praxisnah zu vermitteln, was die jeweiligen Ausbildungsberufe an Herausforderungen und Voraussetzungen mit sich bringen. Dabei waren die Kooperationsfirmen Neff, PREFAG und die Volksbank Bretten-Bruchsal vertreten. Die Polizei, die Caritas Bruchsal sowie die Sparkasse stellten sich ebenfalls vor. Die Stadt Bretten schickte zu diesem Anlass Ausbildungsbotschafter, die den Schüler zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten aufzeigten und von ihren Erfahrungen berichteten.

Neben dem Berufe-Parcours besuchten die Schüler der neunten Klassen einen Knigge-Kurs der IHK, in dem schwerpunktmäßig das Auftreten und Benehmen bei Vorstellungsgesprächen thematisiert wurde.

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Digitale Schnupperstunde mit Popcorn und Technik

Schüler mit PREFAG T-Shirts

Schüler der Max-Planck-Realschule nehmen an Webinar der Firma PREFAG teil

Ein Berufsorientierungspraktikum bei einem Unternehmen in Zeiten von Corona? Eigentlich nicht umsetzbar. Doch die Firma PREFAG machte das Unmögliche möglich. Da die Berufsorientierung (BO) eine wichtige Rolle an der Max-Planck-Realschule spielt, bot PREFAG als langjähriger Partner der MPR eine digitale Schnupperstunde an. In Absprache mit den BO-Verantwortlichen der Schule Hannah Schnatterbeck und Celina Hoffmann wurde von PREFAG ein informatives und sehr abwechslungsreiches Programm für ein Webinar erarbeitet.

Die Schüler der 9. Klassen erhielten nun in einem 1 ½-stündigen Webinar, das nacheinander für alle neunten Klassen angeboten wurde, interessante Einblicke in die Berufswelt. Vorab bekamen die Schüler von PREFAG eine Stofftasche, die u.a. befüllt war mit Informationsbroschüren zum Unternehmen und zur Ausbildung, einem Bewerbungscheckheft, aber auch Popcorn zum Versüßen der Veranstaltung und sogar einen Druckregler der Firma PREFAG enthielt.

So abwechslungsreich wie die Stofftasche befüllt war, verlief dann auch das Webinar. Die Referenten Vivien Koss, Marcel Kammerer und Jan Siebenmorgen (Azubi Zerspanungsmechaniker im 2. Lehrjahr und ehemaliger Schüler de MPR) informierten in einem anschaulichen Vortrag über ihr Unternehmen und die Ausbildungsmöglichkeiten als Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Mechatroniker und Industriekaufmann/-frau. Darüber hinaus gaben sie interessante Einblicke in die Technik durch Fotos und Filme von Maschinen, Werkstücken und technischen Abläufen. So wurde gezeigt, wie mithilfe eines CNC-Zeichenprogramms ein Präzisionsteil erstellt werden kann. Auch die Verwendung des Druckreglers, der sich in der Stofftasche befand, wurde verraten. Er wird im Automobilbereich als Drehteil eingesetzt. Außerdem wurde ein Bewerbungscheck durchgeführt, bei dem es wichtige Informationen und Tipps zur Bewerbung gab, vom Anschreiben bis hin zum Vorstellungsgespräch. Die Schüler konnten im Chat Fragen stellen und ihre Aufmerksamkeit durch die Beantwortung von Quizfragen und Kurzumfragen unter Beweis stellen. Am Ende des Webinars fand noch eine Frage-Antwortrunde statt, bei der die Schüler ihre Fragen stellen konnten, die von den Referenten kompetent beantwortet wurden.

So war die Schnupperstunde bei PREFAG für alle Beteiligten in dieser ungewohnten digitalen Form ein voller Erfolg. Gerade in Zeiten der Pandemie bot das Webinar eine tolle Möglichkeit, Einblicke in die Berufspraxis zu bekommen.

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Theorie und Praxis verbinden – eine Kooperation der MPR und der Firma NEFF

Seit mittlerweile 17 Jahren bietet die Max-Planck-Realschule (MPR) unter Leitung von Techniklehrer Jürgen Schmid nun schon eine AG für technisch begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen an. Wurden zu Beginn noch in den Technikräumen der MPR Backöfen recycelt und die Wärmedämmung auf deren Effizienz untersucht, lernen die Realschüler mit den Auszubildenden der Firma NEFF an pneumatischen Pressen Automatisierungstechnik, Mechanik, Elektronik, Sicherheitstechnik und das Programmieren. Dabei machen sie sich mit Schaltplänen vertraut oder üben den richtigen Umgang mit Messmitteln.

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Tag der Berufsorientierung an der MPR

Die Achtklässler durften Unternehmerluft schnuppern.

Verschiedene Unternehmen aus Bretten und Umgebung waren gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der MPR in einem Berufsparcours Einblicke in Ausbildungsberufe zu ermöglichen. Dabei waren die Kooperationsfirmen Neff, PREFAG und die Volksbank Bretten-Bruchsal vertreten. Die Rechbergklinik Bretten stellte ihr Ausbildungsprogramm vor, außerdem waren die Firmen S&G und die Stadt Bretten vor Ort. Sie alle zeigten den Schülern ganz praktisch, was die jeweiligen Ausbildungsberufe mit sich bringen. Beispielsweise ließ die Polizei die Schüler erste Griffe bei einer Personenkontrolle durchführen.

Neben dem Berufe-Parcours besuchte jeder Schüler einen Knigge-Kurs, in dem schwerpunktmäßig das Auftreten und Benehmen bei Vorstellungsgesprächen thematisiert wurde. Die SEW schickte zu diesem Anlass Ausbildungsbotschafter, die den Schüler zahlreiche Möglichkeiten aufzeigten und von ihren Erfahrungen berichteten.

Das Organisationsteam, so Boris Becker, nutze diesen Tag als Auftakt für das kommende Schuljahr. In der neunten Klassenstufe stehen in der Realschule ein Berufspraktikum und Berufsorientierung auf dem Stundenplan. Die Max-Planck-Realschule ist mit dem BoriS-Berufswahlsiegel Baden-Württemberg ausgezeichnet. Dieses Siegel attestiert der Schule besonders gelingende Berufsorientierung. 

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Musikprojekt der 5.Klässler der MPR lockt 400 Besucher in die Stadtparkhalle in Bretten

„We will rock you“

Musikprojekt der 5. Klässler der Max-Planck-Realschule Bretten lockt 400 Besucher in die Stadtparkhalle in Bretten

Die leidenschaftliche Musikpädagogin Stefanie Finke-Grimm initiierte in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Realschule Bretten, der Jugendmusikschule Unterer Kraichgau e.V. Bretten und dem Musikverein Bretten ein aufwendiges Musikprojekt mit Schülern, Studenten und Lehrern. Finke-Grimm ist Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und trat Anfang des Jahres mit acht ihrer Studenten mit der Idee eines Musikprojekts an die Schulleitung heran. Überzeugt und angetan von dem Konzept, stellte die Schulleiterin alle 5.Klässler für zwei Tage vom Regelunterricht frei. In diesen zwei Tagen, kurz vor dem großen Auftritt in der Stadtparkhalle, teilten sich die Schülerinnen und Schüler acht verschiedenen Workshops zu. 130 Schüler erlernten dabei von acht Dozenten Instrumente,  präsentierten dann am Freitagabend ihr Erlerntes den Gästen in der Stadtparkhalle in Bretten.

Eine ganz einfache, aber extrem rhythmisch  wirkungsvolle Art der Musik zeigte die „Work-Sound“-Gruppe. Mit Blaumännern und Warnwesten gekleidet, trommelten die Akteure auch Ölfässer und Leitern und haben so mit ganzem Körpereinsatz musiziert.

„The rocking Uks“ nannte sich eine Gruppe von Schülern, die unter der Leitung von Karl-Heinz Dörr, der u.a. an der Jugendmusikschule Unterer Kraichgau e.V. als Gitarrenlehrer tätig ist, ihr Können an der Ukulele unter Beweis stellten. Mit dem Titel „All time Rocking Roll“ ließen die Schüler die Saiten ihrer Instrumente schwingen zum Gesang von Dörr.

Eindrucksvoll unterlegte die Gruppe „Filmmusik“ einen Schwarz-Weiß-Film. Das Ganze lernte eine Studentin der Musikhochschule Karlsruhe mit den Fünftklässlern ein. Unterstützt von Realschullehrerin Sabine Scheufele und Referendarin Rebekka Templin präsentierte eine Gruppe von Schülern in einem Chor ihre Stimmen. Durch rhythmische Tanzeinlagen und Kanon ähnliche Gesänge begeisterte die Gruppe das Publikum.

Ins Jahr 2083 versetzte die Gruppe „Sounds from another Planet“ die Zuschauer. Auf einer „Weltraummission“ zeigte die Schülergruppe ihr Können an präparierten Aluminiumtellern und am Computer programmierten Klängen. Den passenden Rahmen zu diesem außergewöhnlichen Musikabend bot die Bläserklasse der 5. Klasse der Max-Planck-Realschule, die von Realschullehrerin Lisa Amrhein unterstützt wurde. Besonders bedankte sich Realschulrektorin Knapp bei der Initiatorin Stefanie Finke-Grimm. Auch Susanne Jaggy, Schulleiterin der Jugendmusikschule unterer Kraichgau e.V., schloss sich dem Lob an und war nahezu sprachlos, was die Schüler und Lehrenden an zwei Workshoptagen auf die Beine stellten.

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Neff und MPR arbeiten nun schon seit 14 Jahren eng zusammen

Gemeinsam forschen

Seit 2003 bietet die Max-Planck-Realschule unter Leitung von Jürgen Schmid nun schon eine AG für technisch begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen an. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Neff ist dabei das Ziel, die betriebliche Realität für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar zu machen und deren Begeisterung für technische Berufe zu wecken und frühzeitig zu fördern. Dabei gelingt es dem Ausbilder Bartlomiej Junker der Firma Neff und dessen Auszubildenden Marvin Heugel, Patrick Hein und Lars Müller theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu verbinden.  In den Räumlichkeiten der Firma Neff werden die Schülerinnen und Schüler der MPR donnerstagnachmittags in sozialen und personalen Kompetenzen, wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein geschult. An den vor einigen Jahren vom Förderverein, der Firma Neff und der MPR finanzierten Pneumatikpressen lernen die Realschüler mit den Auszubildenden der Firma Neff Automatisierungstechnik, Mechanik, Elektronik, Sicherheitstechnik und das Programmieren. Die Tatsache, dass schon viele AG-Teilnehmer nach der Mittleren Reife eine Ausbildung bei der Firma Neff begonnen haben, zeigt, dass sich diese Kooperation für Schule, Firma und Schüler lohnt. Auch in diesem Jahr beginnen zwei ehemalige Schüler der MPR dort eine Ausbildung. Der Leiter der Technik- AG Jürgen Schmid und Schulleiter Martin Knecht sind stolz auf die Zusammenarbeit mit der Firma Neff und die Möglichkeit, das erworbene, theoretische Wissen des Unterrichts mit praktischen Erfahrungen zu verbinden.

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