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Aktuelles aus dem Schulalltag

Die Zukunft jetzt an der MPR

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Am 12.Mai besuchte Marcel Held von der EnBW die Klasse 9a und gab einen lebendigen Einblick in Spatial Computing und Hybridwelten. Zu Beginn erklärte er, warum digitale Inhalte nicht länger nur auf Bildschirmen leben, sondern nahtlos in unsere Umgebung eingebettet werden. Anhand eingängiger Beispiele – vom interaktiven 3D-Modell bis zur virtuellen Montageanleitung – zeigte er, wie räumliche Daten Denken, Lernen und Arbeiten verändern.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Konzept der Hybridwelten: der fließenden Verbindung von realer und digitaler Ebene. Held betonte Chancen für Schule und Beruf, etwa kollaboratives Experimentieren im virtuellen Klassenraum, sichere Trainingsumgebungen für Technikberufe oder die Planung von Energieinfrastruktur mit überlagerten Informationen vor Ort. Zugleich sprach er verantwortungsvoll über Grenzen: Datenschutz, Ergonomie, Barrierefreiheit und die Gefahr von Reizüberflutung.

Besonderes Interesse weckte die Vorstellung der Apple Vision Pro. Die Klasse erfuhr, wie Eye-Tracking, Handgesten und Sprachsteuerung zusammenwirken, um Inhalte präzise im Raum zu verankern. Held demonstrierte typische Workflows: 3D-Objekte platzieren, Informationspanels an reale Orte “pinnen”, Medien konsumieren ohne Monitor sowie das Umschalten zwischen vollständiger Immersion und durchlässiger Ansicht der Umgebung.

Zum Abschluss diskutierten die Schülerinnen und Schüler konkrete Anwendungen für den Unterricht – von virtuellen Chemielaboren über historische Stadtrundgänge bis zu Mathe-Visualisierungen im Raum. Der Vortrag verband technische Faszination mit kritischem Blick und machte deutlich: Spatial Computing ist kein fernes Zukunftsthema, sondern ein Werkzeug, das Lernen anschaulicher, sicherer und gemeinschaftlicher gestalten kann.