Ein ungewöhnliches Schulprojekt hebt Ende Juni ab:
Die Klasse 7d startet gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herr Vogel im Rahmen des Physik- und Technikunterrichts einen Stratosphärenballon. Der Start ist für den Zeitraum 30. Juni bis 3. Juli geplant; der genaue Zeitpunkt wird wetterabhängig und in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung festgelegt.
Auf dem Dach der Max‑Planck‑Realschule wird ein mit Helium gefüllter Wetterballon aufsteigen, der vom Kreismedienzentrum Bruchsal zur Verfügung gestellt wird. An diesem Stratosphärenballon wird eine Payload-Box mit Kameras, Sensoren und einem GPS‑Tracker befestigt, die die SchülerInnen im Unterricht selbstgebaut haben. Diese Payload‑Box wurde als kleines Mini‑Labor konstruiert: Messfühler zeichnen Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur auf (in der Stratosphäre können die Temperaturen unter −50 °C fallen). Zwei Weltraumkameras dokumentieren die Erdkrümmung, die schmale blaue Atmosphäre und die Region aus großer Höhe. An Bord befindet sich zudem ein kleines Experiment, das das Verhalten von Flüssigkeiten unter veränderter Atmosphäre und in kurzen Phasen der Schwerelosigkeit untersucht. Das Maskottchen der Klasse fliegt mit dem Ballon in die Stratosphäre und überwacht das Experiment.
Nach Erreichen der maximalen Flughöhe von bis zu etwa 35.000 Metern platzt der Ballon planmäßig und die Sonde kehrt an einem Fallschirm zur Erde zurück.
Informationen zur genauen Startzeit werden über unseren Instagram-Kanal der Max-Planck-Realschule (mprbretten) und auf unserer Homepage bekanntgegeben.