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97 RealschülerInnen erhalten an der Max-Planck-Realschule ihre Mittlere Reife

10.30 Uhr an einem Dienstagvormittag. Sporthalle Im Grüner. Ein ungewöhnlicher Termin für eine Abschlussfeier. Aber in Zeiten von Corona dann doch wieder normal…

Eine Abschlussfeier ohne Eltern, Geschwister und Großeltern, ohne Live-Auftritt der Schulband, ohne Gesangsbeiträge, ohne Tanzeinlagen – die Schulleitung und die Klassenlehrer gaben ihr Bestes, dem feierlichen Anlass gerecht zu werden und die großartigen Abschlussleistungen der MPR-Absolventen zu würdigen.

Die Abschluss-Schülerinnen erschienen in geschmackvollen Kleidern, die jungen Herren der Schöpfung im Hemd und mit Fliege. Die Schüler der MPR haben es sich nicht nehmen lassen, ihrer Abschlussfeier einen tollen und adäquaten Rahmen zu verleihen. Da störte selbst die obligatorische Maske kaum.

Schulleiterin Angela Knapp ging in ihrer Rede darauf ein, dass die Abschluss-Schüler Großes geleistet hätten und mit viel Engagement, Durchhaltewillen und positivem Denken die Zeit des staatlich verordneten Homeschooling genutzt hätten, um sich gezielt auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten. Dies beweisen die guten Prüfungsleistungen.

Sie zeigte sich stolz über den Erfolg der Brettener Realschüler – bei 17 Schülern stand im Notendurchschnitt sogar die Eins vor dem Komma!

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Glas-Strohhalm ist die umweltfreundliche Alternative

Kunststoff muss nicht sein: Die Schülerinnen und Schüler der NWA-AG testeten Trinkhalme aus den verschiedensten Materialien.

Die NWA-AG der Max-Planck-Realschule Bretten erhielt für ihr Projekt einen Preis vom Lions Club Bruchsal

9 Schülerinnen und Schüler der NWA-AG nahmen in diesem Jahr am Schülerwettbewerb des Lions Club Bruchsal teil, der sich zum Ziel gesetzt hat, begabte junge Menschen zu fördern. In Zeiten von „Fridays For Future“ ist der Umweltschutz in den Vordergrund gerückt – nicht nur die Politik befasst sich mit diesem Thema, sondern auch Kinder und Jugendliche auf vielfältige Art und Weise. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Rebecca Rieth und Daniela Strobel stellte sich die engagierte Gruppe die Frage: Was können wir als Verbraucher besser machen? Welche Möglichkeiten gibt es, den immensen Verbrauch von Kunststoffen zu reduzieren oder gar durch Alternativen zu ersetzen?

Thema ihres Wettbewerbsbeitrags war „Der MPR-Strohhalmtest“, bei dem die Schülerinnen und Schüler durch naturwissenschaftliche Testverfahren Alternativen zu Einwegstrohhalmen untersuchten.

Am 20.05.2020 stellte das Forscherteam dem Lions Club Gremium seinen Beitrag vor. Entsprechend den aktuellen Umständen fand dies in Form eines Onlinemeetings statt, an dem die beiden Lehrerinnen sowie die Schulleiterin Frau Dr. Knapp teilnahmen. Die Schülerinnen und Schüler waren per Erklärvideos in die Präsentation eingebunden.

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Junge Realschülerin überzeugt gestandene Jury

© Foto(s): Thomas Rebel

Die 16-jährige Anna Mitschke erhält den Melanchthon-Schülerpreis 2019 / MPR-Band begeistert

Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf

Bretten. „Die Welt verbessern? Da fange ich am besten bei mir an.“ Diesen Ausspruch von Anna Mitschke zitiert Regierungspräsidentin Sylvia Felder in ihrer bewegenden Laudatio auf die neue Trägerin des Melanchthon-Schülerpreises. Der dreiköpfigen Jury, deren Vorsitz Felder übernommen hatte (mit dabei noch Helga Bischoff und Pfarrer Harald-Mathias Maiba) sei die Entscheidung „sehr schwergefallen“, da alle vier Nominierten „eine herausragende Qualität“ unter Beweis gestellt hätten. Neben der erst 16-jährigen Schülerin der Max-Planck-Realschule zählten Rona Beka (Edith-Stein-Gymnasium), Selina Maria Schiek und Michael Ruß (beide Melanchthon-Gymnasium) zu den Nominierten. Allen bescheinigte die Regierungspräsidentin „beeindruckendes Engagement, hervorragende Noten, aber auch den Blick über den Tellerrand hinaus – mit einem Wirken für unsere Gesellschaft“, worauf der Melanchthon-Preis “unsere Antwort” sei.

Der Preis belohne die Grundkoordinaten in jungen Jahren, den „Kompass für das Leben: nicht das eigene Leben: nicht das eigene Ich in den Mittelpunkt zu stellen, sondern das Wirken für andere“. Das sei das Erbe Melanchthons: Bildung nicht als Selbstzweck, sondern als Kompass, „als Berg, von dem aus der Überblick in die Weite des Lebens gelingt.“

Das sei der Gründergeist dieses Preises, der von Persönlichkeiten geschaffen wurde, deren Bildung Anliegen und Auftrag war, sagte Felder. Es sei „die Freude dieser Feier, dass wir Jugendliche erleben, die Lust auf Zukunft machen“.

© Foto(s): Thomas Rebel

Anna Mitschke, mit fünf Geschwistern aufgewachsen, habe „eine Beständigkeit im sozialen Engagement“ gezeigt, würdigte Felder, etwa, weil sie eine Jungschargruppe leite und es „als cooles Gefühl“ bezeichnet habe, „wenn man merkt, dass sich die Kinder auch für Werte interessieren, über die man spricht“. Zudem gebe sie einem Migranten Deutschunterricht – und vermittle ihm auch, wie man hier lebt.

Die beiden Vorstände der Stiftung Willi Leonhardt und Joachim Kößler, überreichten der 16-Jährigen den mit 750 Euro dotierten Preis, dessen Kriterien (Abschlussnote 1,5 und besser, differenzierte Kenntnisse über Melanchthon und sein Wirken sowie soziales Engegement) Leonhardt skizziert hatte.

OB Martin Wolff betonte, dass es heute wichtig sei, „die Flagge hochzuhalten für Bildung“ und für das soziale Engagement. Und Dietrich Becker-Hinrichs, der Vorsitzende des Melanchthonvereins, erinnerte daran, dass Melanchthon nicht nur ein Universalgelehrter war, sondern sich auch eingemischt habe – nach dem Motto „So wie sie ist, kann die Welt nicht bleiben“. Da gebe es Parallelen zu Greta Thunberg oder dem Youtuber Rezo, weshalb er an junge Leute appelliere: „Mischt euch ein!“

Damit der erstmals 1996 verliehene Schülerpreis auch in Zukunft finanziell gesichert sei, habe die Sparkassen-Stiftung eine „Zustiftung“ von 3000 Euro gewährt, freute sich Stiftungs-Vorstand Leonhardt, wofür er öffentlich danke.

Quelle: BNN

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111 Realschüler erhalten ihre Mittlere Reife

Entlassfeier an der Max-Planck-Realschule/ Abschlussschüler zeigen Mut und positives Denken

In einer stimmungsvollen Abschlussfeier erhielten nun 111 Schüler der Max-Planck-Realschule (MPR) das Zeugnis der Mittleren Reife. Die stellvertretende Schulleiterin Dr. Angela Knapp begrüßte die Abschlussschüler und deren Familien und gratulierte zu diesem geachteten Abschluss, denn Realschulbildung sei in der Wirtschaft hoch angesehen und habe anerkannte Qualität. Sie zeigte sich stolz über den Erfolg der Brettener Realschüler, bei 10 Schülern stand im Notendurchschnitt sogar die 1 vor dem Komma. Diese Schüler wurden später mit Lob und Buchpreisen geehrt.

Schulleiter Martin Knecht resümierte an diesem Abend in seiner Rede, was die Abschlussschüler neben Mathe, Deutsch und Englisch noch gelernt hatten. Er zeigte auf in welche Zeit – geprägt von Gewalt, Flucht und politischer Machtlosigkeit- die Schüler entlassen werden. Entscheidender als die rein fachlichen Kompetenzen seien für ihn deshalb die Entwicklung von Werten, positiven Eigenschaften und persönliche Prägung. Dann ließ er durch die Abschlussschülerinnen Hannah Mansfeld und Katharina Schlotter die Schüler durch Zitate selbst zu Wort kommen. „Mut, positives Denken, der Glaube an sich selbst, Vertrauen und die Bereitschaft, aktiv zu werden statt sich zurückzulehnen“ hätten die Schüler in ihrer Zeit an der MPR außerdem gelernt. Für Knecht „wesentliche Grundvoraussetzungen, welche in unserer heutigen Welt dringend erforderlich sind.“ Auch die Lehrer hatte der Schulleiter im Vorfeld befragt, was sie von den Schülern der Abschlussklassen gelernt hatten: „Zielstrebigkeit, Kraft, Leistungsbereitschaft und Solidarität“. Er appelliert abschließend, dass die Schüler ihre gute schulische Ausbildung und ihr solides Wertegerüst nutzen, um mit Entschlossenheit für die Welt einzustehen.       

Schulisch hatten sich einige Schüler besonders hervorgetan. In der Sonderpreisverleihung wurde neben einer herausragenden Leistung auch persönliches Engagement geehrt. So erhielt Katharina Schlotter (10d) den Preis für den besten Prüfungsaufsatz im Fach Deutsch. Den Sportpreis bekam Tim Stahlschmidt (10b). Hannah Strobel (10b) wurde dem Sonderpreis für soziales Engagement der Sparkasse Kraichgau ausgezeichnet, den Gesellschaftswissenschaftlichen Preis der Volksbank Bruchsal-Bretten erhielt Nelly Schmidt (10c). Elias Schmalz (10a) wurde für seine herausragenden Leistungen und sein Engagement im Fach Technik geehrt. Den hoch dotierten Dr. Alfred-Neff-Förderpreis erhielt ebenfalls Katharina Schlotter (10d).

Außerdem erhielten die Schüler einen Preis, die in ihrem Abschlusszeugnis nur die Noten 1 und 2 haben. Dies sind: Julia Breuer und Marlene Liese (beide 10a), Johannes Meier (10b) und Katharina Schlotter und Magdalena Schlotter (beide 10d). Ein Lob bekamen Katharina Kraus, Elias Schmalz und Katharina Wipfler (alle 10a), Tamara Weigel (10b), Nelly Schmidt (10c) und Leyla-Fey Altan und Laura Toth von der 10d.

Musikalisch wurde die Entlassfeier vom Schulorchester und der Schulband „MaxVolume“ gestaltet. Außerdem hatte jede Abschlussklasse einen Beitrag  vorbereitet. Neben einer humoristischen Preisverleihung wurden Bilder der Studienfahrten nach Berlin gezeigt, zwei Klassen präsentierten sich musikalisch, einmal sogar mit Unterstützung des Lehrerchors. Nina Frick (10a) bedankte sich als scheidende Schülersprecherin bei Lehrern und Eltern und erinnerte an die ereignisreiche Schulzeit an der MPR.

Da dies nach knapp 30 Jahren als Schulleiter seine letzte Entlassfeier war, Knecht geht zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand, bedankte er sich abschließend bei seinen Lehrern und den Schulsekretärinnen für ihr herausragendes Engagement. Dabei übergab er jedem eine Rose. Die Vorsitzenden des Elternbeirates verabschiedeten sich ebenfalls im Namen der Eltern und sorgten mit einem Delikatessenkorb für einen kulinarisch genussvollen Einstieg in die neue Lebensphase.

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Kreative Schülerlösungen im Bereich Architektur und Mode von Erfolg gekrönt

Schüler der Max-Planck-Realschule erhalten fünf Preise beim Design Contest

Es rattert und hämmert und dampft in den Kunsträumen der Max-Planck-Realschule (MPR). Einige Schüler sitzen an der Nähmaschine, andere klopfen und hämmern an einigen Stücken Holz, biegen Spaghetti oder verbinden Haushaltsgummis mit Zahnstochern. Doch wozu das Ganze?

Die Hochschule für Kommunikation (AfK) Pforzheim rief diesen Winter bereits zum neunten Mal alle Realschüler der Umgebung auf, kreativ zu werden. In insgesamt drei Kategorien konnten die Teilnehmer ihr Können beweisen und neuartige Lösungen im Bereich Mode, Architektur und Grafik finden. Nun wurden in der AfK die Gewinner gekürt und dies sorgte für einige Überraschungen.

Die größte Überraschung waren wohl die drei Platzierungen im Bereich Mode. Dort belegten Schülerinnen der MPR den dritten, zweiten sowie den ersten Platz.

Anna Mitschke und Jana Müller aus der Klasse 9a durchsuchten die Kleiderschränke ihrer Opas und stießen auf allerlei alter Krawatten, die sie mit viel Geschick und Sorgfalt zusammennähten. Heraus kam ein einzigartiger, bunter Rock, der die Jury sofort überzeugte und mit dem ersten Preis (300 €) honoriert wurde.

Mirjam Tellbach (10d) designte ein schulterloses Glitzeroberteil im Paillettenlook aus einer alten Bluse und erhielt den zweiten Preis (200 €). Und auch Viven Domke (9c) konnte die Jury mit einen Oberteil im Fransenlook überzeugen und wurde mit dem dritten Platz (100 €) prämiert.  Insgesamt ein großer Erfolg.

Neue Lösungen beim Brückenbau zu finden und davon ein kleines Modell anzufertigen, war die Aufgabe in der Kategorie „Architektur“.  Kevin Ehlig und Marius Dauner (9b) entwarfen hierbei ein naturnahes Brückenmodell aus kleinen Ästen und gestalteten eine liebevolle Umgebung mit Flusslauf und einem kleinen Holzstapel. Hierfür erhielten sie einen Sonderpreis für die  romantischste Brücke. Und auch Chiara Jung (10c) bekam einen Sonderpreis für die ökologischste Brücke, da sie gebrauchte Materialen wie alte Korken und Holz recycelte.

Die Kunstlehrerin Eva Deininger zeigte sich stolz über Kreativität und Erfolg ihrer Schüler und gratulierte im Namen der gesamten Schule.

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